Skip to content

Guimarães zu Arsenal, Rodri wartet auf einen Preis: der Sommer, in dem Klubs verhandeln und Spieler entscheiden

1 Min. Lesezeit
Teilen
Guimarães zu Arsenal, Rodri wartet auf einen Preis: der Sommer, in dem Klubs verhandeln und Spieler entscheiden

Arsenal zahlte für Guimarães, nachdem es Vinícius verloren hatte

Als Real Madrid Vinícius Júnior bis 2032 band, blieb London mit vollem Budget und leerer Liste zurück. Die Antwort kam binnen Tagen: Bruno Guimarães unterschrieb einen Vierjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison. Der Brasilianer bestritt 195 Spiele für Newcastle, erzielte 31 Tore und 32 Vorlagen und war eine tragende Figur beim Gewinn des Ligapokals in der Saison 2024/25 - einer Trophäe, auf die der Klub sieben Jahrzehnte gewartet hatte. Newcastle wollte nicht verkaufen und lehnte ein erstes Angebot über 60 Millionen Pfund ab. Dann sagte der Spieler selbst, wohin er wollte, und die Geschichte war beendet. Eine weitere Erinnerung daran, dass im modernen Fußball den Vertrag die Anwälte schreiben, die Entscheidung aber der Mann mit den Schuhen trifft.

Rodri kostet mehr, als Barcelona zahlen will

Barcelona bot 38,5 Millionen Pfund für Rodri. Manchester City lehnte ab und fordert über 60 Millionen. Citys Problem: Der Vertrag läuft im Juni 2027 aus - der Spieler könnte im nächsten Sommer also ablösefrei gehen. Der Klub mit der stärksten Kasse Englands sitzt somit in einer Lage, in der die Zeit gegen ihn arbeitet, und besteht dennoch auf einem Premiumpreis. Real Madrid wartet derweil im Schatten mit bereitgestellten 43 Millionen. Rodri erhielt den Ballon d'Or für seine Rolle beim WM-Titel Spaniens, in Manchester sammelte er vier Meistertitel der Premier League, die Champions League, zwei FA Cups und drei Ligapokale. Wer zuckt zuerst - der Klub mit dem Geld oder der Klub mit der Zeit?

Ferran Torres zu PSG, Barcelona kassiert für das, was es verloren hat

Nach spanischen Quellen hat Ferran Torres einem Vierjahresvertrag mit PSG zugestimmt, und die Franzosen sind bereit, rund 50 Millionen Euro zu zahlen. Das ist kein gewöhnlicher Transfer - Torres erzielte im Finale gegen Argentinien das entscheidende Tor für Spanien. PSG leert die Vitrine nach den Abgängen von Gonçalo Ramos, Lee Kang-in und Randal Kolo Muani, ein Angreifer muss also her. Für Barcelona sieht die Rechnung anders aus: Bei einer Vertragsverlängerung hätte man weitere 8 Millionen Euro an Manchester City zahlen müssen, zusätzlich zu den bereits gezahlten 55 plus 10 Millionen Boni. Einunddreißig Tore in der vergangenen Saison, aber auch 14 Spiele ohne Treffer zwischen Ende Januar und Mitte April. Die Katalanen verkaufen, wenn der Preis gut ist, nicht wenn die Form gut ist - das ist der Unterschied zwischen einem Klub, der plant, und einem, der reagiert.

Das Derby in der Nationalarena: Shkëndija kommt mit leerer Bank

Heute um 17 Uhr spielen Vardar und Shkëndija in der Nationalarena das größte Derby der zweiten Runde. Aus dem Lager der Tetovoer heißt es, Trainer Artim Polozhani könne auf mindestens vier Spieler nicht zählen. Babucarr Gaye und Bojan Dimoski sind weiter verletzt, Sebastian Spahiu kam hinzu, und der Einsatz von Torhüter Amzai ist fraglich - im Tor wird daher Ramani erwartet, der in Edinburgh eine gute Leistung zeigte. Hier liegt das eigentliche Dilemma: Am Donnerstag steht für Shkëndija das Rückspiel gegen Hibernian in der dritten Qualifikationsrunde der Conference League an. Geht der Trainer mit allem, was ihm bleibt, auf Sieg, oder spart er die Kräfte für Europa? Entscheidet er sich für Letzteres, gewinnt das Derby der Kalender und nicht eine Mannschaft.

Dimitrievski hütete das Tor in einem Spiel, das eine Rote Karte prägte

Valencia verlor gegen Newcastle mit 1:2 in einem Testspiel, in dem der mazedonische Nationalspieler Stole Dimitrievski im Tor der Spanier stand. Valencia ging in der fünften Minute durch Ugrinić in Führung und spielte gut - bis Kapitän Gayà in der 36. Minute mit gestrecktem Bein direkt in Elanga hineinging. Der Schiedsrichter zeigte sofort Rot, der Newcastle-Angreifer musste auf einer Trage vom Platz getragen werden. In Unterzahl war die zweite Hälfte Formsache: Yoane Wissa traf in der 52. und 76. Minute zur Wende. Das ist ein Freundschaftsspiel im August - eine Partie, die keinen einzigen Punkt bringt. Und genau deshalb wiegt Gayàs Einsteigen schwerer, nicht leichter: Wofür riskiert man die Karriere eines anderen in einem Spiel, an dessen Ergebnis sich niemand erinnern wird?