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Vardar kennt seine Rivalen in der Champions League, und die Elite wächst auf 24 Teams

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Vardar kennt seine Rivalen in der Champions League, und die Elite wächst auf 24 Teams

Vardar kennt seine Rivalen in der Champions League - startet auswärts bei Melsungen

Unser Meister ist wieder dort, wo er hingehört - unter Europas Elite. RK Vardar kennt seine Rivalen für die neue Saison in der Champions League und wurde in Gruppe B eingeteilt. Der Spielplan ist klar: Vardar spielt zuerst auswärts bei Melsungen, dann zwei Heimspiele gegen Nantes und Wisła Płock, gefolgt von einem Auswärtsspiel bei Wisła, einem Heimspiel mit Melsungen und zum Schluss einem Auswärtsspiel bei Nantes. Zur Erinnerung - Vardar gewann Europa zweimal, 2017 und 2019, beim Final Four in der „Lanxess Arena" in Köln. Die Gruppe ist nicht leicht, aber für einen Club mit einer solchen Geschichte sind schwere Rivalen Gewohnheit, keine Überraschung.

Butel verstärkt sich mit einem Torhüter aus Vardar - Čanevski kehrt an alte Stätte zurück

Während Vardar nach Europa blickt, baut das Skopjer Butel still sein Team auf. Torhüter Gradimir Čanevski ist ins Tor von Butel Skopje zurückgekehrt, direkt von Vardar kommend. Solche heimischen Transfers machen selten großen Lärm, sind aber das Rückgrat unserer Liga - ein erfahrener Torhüter, der zu einem Club mit kleinerem Budget absteigt, bringt eine Qualität, die sich nicht leicht kaufen lässt. Für Butel ist das eine Verstärkung, mit der sie konkurrieren können; für die heimische Liga ein Zeichen, dass Erfahrung dort zirkuliert, wo sie soll, statt ins Ausland zu gehen.

Die Champions League mit neuem Format - von 16 auf 24 Teams

Der größte Vereinswettbewerb im Handball bekommt ein neues Gesicht. Ab der Saison 2026/27 wächst die Champions League der Männer von 16 auf 24 Teams, aufgeteilt in sechs Gruppen. Die ersten zwei jeder Gruppe gehen in die Hauptrunde, während die Dritt- und Viertplatzierten in der EHF European League weitermachen. Titelverteidiger und Rekordsieger Barcelona sind in Gruppe E, während die Finalisten der letzten beiden Saisons, Füchse Berlin, Veszprém, Porto und Partizan zogen. Mehr Teams bedeuten mehr Spiele, mehr Überraschungen - und eine größere Chance, dass ein Außenseiter den Giganten die Rechnung verdirbt.

Der Aufstieg des griechischen Handballs - vom Strand zur EHF EURO

Der Balkan-Handball bekommt eine weitere laute Stimme. Griechenland qualifizierte sich für die im Dezember ausgetragene Frauen-EHF-EURO, nach einem Sieg gegen Spanien in der Qualifikation - ein Ergebnis, das die Spielerinnen selbst im Moment kaum fassen konnten. „Wir waren so aufgeregt, so erstaunt. Während wir das letzte Spiel spielten, waren wir völlig fokussiert und merkten nicht, dass wir uns qualifiziert hatten", erzählt Nationalspielerin Eleni-Ioanna Kerlidi. Der griechische Erfolg kommt nach einer Erneuerung des Teams - die Erfahrenen hörten auf, und junge Spielerinnen, die lange zusammen spielen, übernahmen den Stab. Eine weitere Nachbar-Nationalmannschaft, die wächst; die Konkurrenz auf dem Balkan schläft nie.

Die EHF führte eine Vereinsrangliste ein - die Zahlen, die über die Setzung entscheiden

Der Europäische Handballverband führte eine offizielle Vereinsrangliste für die Vereinswettbewerbe der Männer und Frauen ein. Die Vereine werden nach Leistung gereiht, also nach den in den letzten drei Europasaisons gesammelten Punkten. Die Liste entscheidet nicht über die Teilnahme, beeinflusst aber die Kriterien für den Zugang zur Champions League und die Setzung bei der Auslosung. Sie wurde erstmals genau für die Auslosung der Gruppenphase am 26. Juni verwendet. Auf den ersten Blick langweilige Verwaltung - doch für einen Club wie Vardar bedeutet jede Position höher auf dieser Liste eine leichtere Auslosung und einen besseren Weg durch Europa.