Neue LED-Beleuchtung auf dem Vodno „zum ersten Mal überhaupt": Der Bürgermeister prahlt, aber warum lag der Berg so viele Jahre im Dunkeln?
08.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Der Handball-Sommer startet heute offiziell in Rumänien, wo 24 Nationalmannschaften vom 8. bis 19. Juli in Cluj und Turda um den Titel der U-20-Europameisterschaft kämpfen. Die fünfzehnte Ausgabe der Meisterschaft eröffnet die erste Phase mit sechs Gruppen zu je vier Teams, und die ersten zwei jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein. Es ist das zweite Mal in Folge, dass das Turnier 24 Teilnehmer versammelt - der Jugendhandball in Europa war nie größer. Und nie wichtiger für uns: Genau hier sieht man, wer in fünf Jahren das Trikot der Herren trägt.
Die EHF bestätigte die Liste von 32 Klubs für die Gruppenphase der Europäischen Liga 2026/27, die Auslosung ist für Freitag, den 17. Juli, angesetzt. Das neue Format hat fünf Phasen: eine Gruppenphase mit sechs Runden vom 29. September bis 2. Dezember, ein Play-off, in das auch die Dritt- und Viertplatzierten aus den Champions-League-Gruppen einsteigen, das Achtelfinale, das Viertelfinale und ein Finalturnier am 22. und 23. Mai 2027. Unter den 32 Teilnehmern ist auch das Bitolaer Eurofarm Pelister - der mazedonische Vizemeister misst sich mit Namen wie Flensburg, Tatabánya und Benfica. Europas zweitrangiger Wettbewerb wird immer dichter - und das heißt, dass auch jede Gruppe ein Minenfeld sein wird.
Der dritte europäische Wettbewerb formt die neue Saison mit 83 Teams, dem größten Feld bisher. Die erste Runde mit 38 Klubs wird am 12.-13. und 19.-20. September gespielt, und die 19 Sieger schließen sich in der zweiten Runde 45 direkt qualifizierten Teams an. Die Auslosung für die erste Runde ist für Dienstag, den 14. Juli, angesetzt. Auf dem Papier ist dies der „kleine" Europapokal - aber vergangene Saison wurde genau hier die größte mazedonische Klubgeschichte geschrieben, und der ganze Handball-Balkan weiß das.
HC Ohrid, Gewinner des vorjährigen Europapokals und Autor des historischen ersten Europatitels für die Stadt, erhielt keine Einladung für den höheren Rang - also verteidigt es den Pokal dort, wo es ihn gewann, gegen Tatabánya in einem Finale, das noch immer nacherzählt wird. Gesellschaft im Europapokal leisten ihm Alkaloid, das denselben Pokal eine Saison zuvor gewann, Butel und Tikveš - die Mannschaft aus Kavadarci startet als Gesetzter aus der ersten Runde, während die anderen drei Klubs aus der zweiten einsteigen. Die Rechnung ist einfach: sechs mazedonische Klubs in Europa in der nächsten Saison, mit Vardar in der Champions League und Pelister in der Europäischen Liga. Ein kleines Land, eine volle europäische Landkarte - wer sonst auf dem Balkan hat das im Handball?
Die mazedonische U-20-Nationalmannschaft von Trainer Igor Ilievski eröffnet die EM heute um 13:30 Uhr gegen Norwegen, in Gruppe D, wo morgen Kroatien und am Samstag der viermalige Europameister Dänemark folgen - alle Spiele in Cluj, genau in der Halle, in der auch das Finale gespielt wird. Die Vorbereitung stimmt optimistisch: vier Siege aus vier Testspielen, zweimal gegen Saudi-Arabien (35:26 und 22:21), dann Griechenland (29:25) und Italien (30:22). Mazedoniens beste Platzierung bleibt der vierte Platz von 2002. Und noch ein Einsatz, der nicht vergessen werden darf: Das Turnier ist eine Qualifikation für die U-21-Weltmeisterschaft - die 2027 in Mazedonien selbst gespielt wird. Ein Gastgeber ohne Platzierung wäre eine Blamage, die sich niemand vorstellen möchte.
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