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Mazedoniens Jugend zog zur EM nach Rumänien, und Taleski warnt, dass es bei der WM keine sicheren Favoriten mehr gibt

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Mazedoniens Jugend zog zur EM nach Rumänien, und Taleski warnt, dass es bei der WM keine sicheren Favoriten mehr gibt

Die Jugend-EM beginnt in Rumänien - 24 Nationen, zwei Wochen Kampf

Die junge Generation eröffnet den Handball-Sommer. Vom 8. bis 19. Juli wird in den rumänischen Städten Cluj-Napoca und Turda die U-20-Handball-Europameisterschaft (M20) gespielt, mit 24 Nationalmannschaften, aufgeteilt in sechs Gruppen zu je vier. Die ersten zwei jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein. Es ist die 15. Ausgabe des Wettbewerbs und die zweite in Folge mit dem erweiterten 24-Team-Format. Für die jungen Spieler ist dies die Bühne, auf der die ersten Kapitel einer Karriere geschrieben werden - jene, die hier herausstechen, sehen wir in einigen Jahren in den Seniorenauswahlen und den großen Klubs. Der kontinentale Höhepunkt der Generation entscheidet sich in den nächsten zwei Wochen.

Mazedoniens Jugend ist bereit - Vorbereitung abgeschlossen, jetzt ist das Feld an der Reihe

Auch unsere Mannschaft ist dort. Die mazedonische Männer-Jugendnationalmannschaft im Handball beendete ihre Vorbereitung und spielte vor der Abreise nach Rumänien Testspiele. Die Auswahl ist bereit für den Auftritt bei der Europameisterschaft, bestätigte der Handballverband. Für eine Handballnation wie unsere sind Jugendnationalmannschaften nicht nur Training für die Zukunft - sie sind der Beweis, dass das System noch immer Spieler hervorbringt. Die Frage, die jeder Fan stellt, ist, ob diese Generation Mazedoniens Platz dort halten wird, wo es seit Jahrzehnten kämpft - unter der europäischen Elite, nicht am Rand. Die Antwort beginnt sich in Cluj zu schreiben.

Taleski warnt: Bei der WM gibt es keine sicheren Favoriten mehr

Während sich die Jugend vorbereitet, analysierte der Seniorennationalspieler Filip Taleski die laufende Weltmeisterschaft im Handball. Sein Punkt ist klar: Die Tage, an denen große Nationalmannschaften mühelos an Außenseitern vorbeikamen, sind endgültig vorbei. In den K.-o.-Runden, sagt Taleski, entscheidet die mentale Qualität, nicht nur die individuelle Klasse. Das ist etwas, das der Balkanhandball längst weiß - auf dem Feld überwiegen Herz und Kopf oft die Namen auf den Trikots. Wenn die Unterschiede zwischen den Nationalmannschaften schrumpfen, gewinnt der, der unter Druck standhält. Für eine kleine Nation, die mit den Großen mithalten will, ist das eine gute Nachricht - der Raum für eine Überraschung war nie größer.

Božinovski und Načevski auf der EHF-Liste für die Frauen-EM

Der mazedonische Handball bekam auch dort Anerkennung, wo man selten hinschaut - im Schiedsrichterwesen. Der Europäische Handballverband nominierte die 16 Schiedsrichterpaare, die bei der Frauen-Europameisterschaft 2026, gespielt in fünf Ländern, für Gerechtigkeit sorgen werden. Auf der Liste steht auch das mazedonische Paar Danielo Božinovski und Viktor Načevski. Schiedsrichter kommen selten in die Schlagzeilen, außer wenn sie irren, deshalb ist es bemerkenswert, wenn sie es durch Verdienst schaffen. Eigene Schiedsrichter bei einer Europameisterschaft zu haben bedeutet, dass die Nation auf dem Feld präsent ist, selbst wenn die Nationalmannschaft nicht spielt. Eine stille Anerkennung, aber eine, die zählt.

Butel behielt Janevski und Kaevski - der Klub baut um die Jugend

Zu Hause gab der Skopjer Butel bekannt, seine zwei jungen Spieler für weitere zwei Saisons zu behalten. Der Rückraummittelspieler David Janevski und der Linksaußen Marko Kaevski bleiben im Trikot der Skopjer Mannschaft. In einem Handball, in dem die besten heimischen Talente beim ersten größeren Angebot oft ins Ausland fliehen, ist das Halten junger Spieler ein Schritt, der sagt, dass der Klub um etwas Dauerhaftes baut, nicht nur für die nächste Saison. Ob Butel sie halten kann, wenn stärkere Klubs anklopfen, wird die Zeit zeigen - aber vorerst wurde Kontinuität vor dem schnellen Geld gewählt. Eine seltene Entscheidung in unserem Handball, und gerade deshalb bemerkenswert.