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Ein 1996 geschriebenes Testament und dreißig Jahre später keine einzige Verhandlung: was Maggie Smith hinterließ

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Ein 1996 geschriebenes Testament und dreißig Jahre später keine einzige Verhandlung: was Maggie Smith hinterließ

Maggie Smith starb im September 2024 im Alter von 89 Jahren, und erst jetzt ist bekannt, was sie hinterließ: 16 Millionen Pfund, also rund 18,6 Millionen Euro, und ein Haus in den South Downs in Sussex mit Scheune, Stall und Weinberg. Das Haus besaß sie etwa vierzig Jahre. Dort zog sie ihre Söhne groß. Es ist keine Requisite aus einer Serie - es ist die Adresse, an der gelebt wurde.

Interessant ist nicht die Zahl, sondern das Datum des Testaments: September 1996. Fast dreißig Jahre vor ihrem Tod setzte sie sich also hin und schrieb auf, was wohin geht - und öffnete das Dokument danach nie wieder. Das gesamte Vermögen ging zunächst in einen Treuhandfonds für ihren zweiten Mann, den Dramatiker Beverley Cross. Als er 1998 starb, griff eine Klausel, die alles auf ihre beiden Söhne aus der ersten Ehe mit dem Schauspieler Robert Stephens übertrug - Chris Larkin und Toby Stephens, beide ebenfalls Schauspieler. Nach Begleichung der Schulden beträgt der Nettowert 15.977.325 Pfund.

Eine Entscheidung von 1996, und dreißig Jahre später kein einziger Streit

Wie viele Familien kennen Sie, die eine Erbschaft ohne eine einzige Gerichtsverhandlung überstanden haben? Die Geschichte hier ist nicht der Reichtum - sie ist die Tatsache, dass ein rechtzeitig geschriebenes und in Ruhe gelassenes Dokument regelte, woran ganze Familien über Jahrzehnte zerbrechen. Ihre Söhne beschrieben sie als „äußerst private Person“ und teilten mit, sie sei friedlich gestorben, mit Familie und Freunden an ihrer Seite. Sie hinterlässt zwei Söhne und fünf Enkelkinder.

Ihre Karriere dauerte siebzig Jahre. Sechs Oscar-Nominierungen, zwei Siege - für „The Prime of Miss Jean Brodie“ 1969 und „California Suite“ 1978. Der größte Teil der Welt lernte sie spät kennen, als Countess von Grantham in „Downton Abbey“ zwischen 2010 und 2015, was ihr zwei Emmy-Preise einbrachte, und als Professorin Minerva McGonagall in den Harry-Potter-Filmen.

Ausgerechnet bei den Dreharbeiten zu einem dieser Filme, „Harry Potter und der Halbblutprinz“, wurde bei ihr 2009 Brustkrebs diagnostiziert. Sie arbeitete während der Chemotherapie weiter. Dieses Detail kam in kein einziges Werbematerial, solange es andauerte - es wurde erst viel später bekannt, was ziemlich genau sagt, mit was für einer Frau man es zu tun hatte.