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Nordmazedonien über EU-Durchschnitt: Frauen stellen 37,5 Prozent der Parlamentsabgeordneten

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Nordmazedonien übertrifft die durchschnittliche Frauenvertretung in den nationalen Parlamenten der EU-Mitgliedstaaten, wie die neuesten Eurostat-Daten zeigen. Im Jahr 2025 besetzten Frauen 37,5 Prozent der Parlamentssitze in Mazedonien, gegenüber dem EU-Durchschnitt von 33,6 Prozent.

Im Vergleich zu 2015 wuchs die Frauenvertretung in den EU-Parlamenten um 5,4 Prozentpunkte, während Mazedonien einen Zuwachs von 3,4 Prozentpunkten verzeichnete.

Die Länder mit der höchsten Frauenvertretung sind Finnland (46 Prozent), Schweden (44,8 Prozent) und Dänemark (44,7 Prozent). Das Schlusslicht bilden Zypern (14,3 Prozent), Ungarn (15,6 Prozent) und Rumänien (22 Prozent). Lettland verzeichnete den größten Zuwachs mit 19 Prozentpunkten, während Deutschland das einzige Land ist, in dem die Vertretung um 3,5 Punkte gesunken ist.

Weniger optimistisch ist das Bild auf Regierungsebene: Frauen machen nur 12,5 Prozent der mazedonischen Regierung aus, was jedoch einen Zuwachs von 2,5 Prozentpunkten gegenüber 2015 darstellt. Finnland führt auch hier mit 60 Prozent Frauenanteil in der Regierung, während Ungarn keine einzige Frau als Ministerin hat.