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Bewohner von Debreshe mit leeren Eimern vor dem Rathaus: seit Jahrzehnten kein Wasser, die Geduld ist am Ende

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Bewohner von Debreshe mit leeren Eimern vor dem Rathaus: seit Jahrzehnten kein Wasser, die Geduld ist am Ende

Die Bewohner des Dorfes Debreshe bei Gostivar gingen mit leeren Eimern auf die Straße, um zu protestieren. Sie wollen Wasser - keine Versprechen, keine Arbeitsgruppen, sondern Wasser. Das Problem zieht sich seit Jahrzehnten hin, und der Sommer steht unmittelbar bevor: Hunderte ausgewanderte Rückkehrer kommen zurück, und die Hähne sind trocken.

Während des Protests vor dem Gemeindegebäude näherte sich eine Gruppe von Bewohnern dem Eingang, wo die Polizei wartete, wobei das Glas der Eingangstüren zerschlagen wurde. Der Vorfall ist vor allem ein Symptom - nicht der Gewalt, sondern der Erschöpfung.

Die Gemeinde Gostivar teilte mit, dass bereits an einer neuen Wasserversorgung und der Sanierung der Quelle oberhalb des Dorfes gearbeitet werde. Man bat um "Verständnis und Geduld." Genau das hören die Bewohner seit Jahrzehnten. Sie glauben nicht, dass die Frist eingehalten wird - und fordern einen konkreten Plan mit konkreten Daten, keine ordentlichen Formulierungen.

Fließt das Wasser bis zum Ende des Sommers nicht, kündigen die Bewohner einen radikaleren Protest an. Jetzt wissen wenigstens alle, dass Debreshe existiert.