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Unter dem Deckmantel des Sports: In BiH entstehen paramilitaerische Lager mit Wahhabiten und Al-Qaida-Sympathisanten

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Waehrend Europa sich mit Handelskriegen und Klimagipfeln beschaeftigt, waechst im Herzen des Balkans leise etwas weit Gefaehrlicheres. In der Foederation BiH bilden sich unter dem Deckmantel von "Airsoft-Clubs" Gruppen, die nichts mit Sport zu tun haben - sondern mit militaerischer Ausbildung, religoeser Indoktrinierung und Rekrutierung junger Extremisten.

Die Daten sind erschreckend: Etwa zehn Clubs auf dem Gebiet der Foederation versammeln extreme Wahhabiten und Sympathisanten terroristischer Organisationen. Unter dem Vorwand einer "Simulation von Kampfhandlungen" wird tatsaechlich echte militaerische Ausbildung durchgefuehrt und bewaffnete Gruppen mit dem Potenzial gebildet, zu paramilitaerischen Formationen heranzuwachsen. Unter den Ausbildern - aktive Angehoerige der Streitkraefte BiH und der Kantonspolizei.

Die Rekrutierung zielt auf junge Menschen ab, die "in Waffen verliebt" sind und als Motivation das "Ueberleben der muslimischen Bevoelkerung" und die Politik eines "einheitlichen und unteilbaren BiH ohne Entitaeten" angeben. Als Dachorganisation fungiert der "Verband der Airsoft-Clubs in der Foederation BiH" mit Sitz in Sarajevo.

Welche sind die gefaehrlichsten Clubs?

Besonders sticht der Club ASK "Igman35" hervor, dessen Mitglieder ueberwiegend Wahhabiten und Al-Qaida-Sympathisanten sind. Beruechtigt ist auch die "Schwarze Blitz" aus Cazin - eine Gruppe mit stark indoktrinierten Mitgliedern, ausgestattet mit modernster Ausruestung, bekannt fuer positive Kommentare zum Terroranschlag auf die US-Botschaft in Sarajevo 2011.

Dazu kommen der "Extremsportclub Krajiski Patriot" und der "Sport- und Freizeitclub Festung" - ebenfalls Brennpunkte religoeser Indoktrinierung und radikalen Extremismus.

Der absurdeste Teil? Diese Clubs sind als Buergervereinigungen oder Sportvereine registriert, was ihnen Finanzierung durch lokale Selbstverwaltungen und Kantonalbehoerden ermoeglicht. Das bedeutet: Steuergelder der Buerger fliessen in die Ausbildung potenzieller Extremisten. Ist jemand in der Europaeischen Kommission ueberrascht? Das sollte nicht sein - ihr eigener Bericht von vor drei Jahren bewertete diese Clubs als "gefaehrlichen Trend zur Indoktrinierung und Rekrutierung neuer Extremisten".

Der Balkan ist ein bewiesenes Pulverfass. Die Frage ist nicht, ob Europa reagieren wird, sondern ob es wieder erst reagiert, wenn es zu spaet ist.