Taxameter wild manipuliert, Fahren ohne Lizenz: Sogar die Taxifahrer selbst wollen Ordnung im Chaos von Skopje
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23.04.2026
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12.04.2026
Es gibt Accessoires, die wir nur für eine Hochzeit, den Strand oder ein Foto hervorholen - und dann ein ganzes Jahr lang wieder in die Schachtel legen. Diesen Sommer ist ein solches Stück in die Alltagsmode zurückgekehrt: der Raffia-Hut, und das in seiner entspanntesten Form - das „Bob"- oder Bucket-Modell. Bequem, leicht und einfach in die Tasche zu werfen, verleiht er fast jedem Outfit ganz mühelos Charakter.
Raffia ist nicht neu - es ist eine leichte, biegsame Naturfaser aus Palmblättern, hauptsächlich aus Madagaskar, die seit Jahrhunderten für Körbe und Hüte verwendet wird. Die Mode nahm sie ganz natürlich auf, über ihren handwerklichen Bezug. Vom gewöhnlichen Gebrauchsgegenstand wurde Raffia zum Synonym für einen entspannten mediterranen Stil, und Namen wie Jane Birkin und Royals wie Grace Kelly, Prinzessin Diana und Königin Elizabeth II. bewiesen, dass er auch durchaus elegant aussehen kann.
Der Zauber des Bob liegt darin, dass er nichts braucht, was man ihm hinzufügen müsste. Stylisten tragen ihn mit lockeren Jeans und weißem Hemd, mit flachen Sandalen und einer großen geflochtenen Tasche - ein Look, der für den Strand ebenso gut passt wie für die Stadt. Manche kombinieren ihn mit Leinenhemden in Beige und Rot, andere mit einem kleinkarierten Unterteil und einem Körbchen in der Hand für einen bukolischeren, ländlichen Eindruck. Es gibt keinen falschen Weg, was genau der Punkt ist.
Hinter dem Trend steckt etwas Vernünftigeres als gewöhnliche Mode: ein Stück, das wenig kostet, jahrelang hält und zu allem passt. In einer Zeit, in der uns jede Saison ein neues „Must-have" verkauft, ist der Raffia-Hut eine Erinnerung daran, dass die besten Modelösungen oft die ältesten sind. Die Balkan-Großmutter mit dem Strohhut im Garten wusste das lange, bevor die Laufstege es entdeckten.
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