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Die Region Shtip brennt zum dritten Mal in wenigen Tagen: 30 Hektar Asche, und das Feuer - vorsätzlich gelegt

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Die Region Shtip brennt zum dritten Mal in wenigen Tagen: 30 Hektar Asche, und das Feuer - vorsätzlich gelegt

Die Region Shtip brennt erneut - und erneut, sagen die Behörden, nicht von allein. Das Feuer zwischen den Shtip-Dörfern Dolani und Ljuboten ist unter Kontrolle, und Trupps der Territorialen Feuerwehr rückten auch heute Morgen dorthin aus, wo noch Glut schwelte. Ersten Schätzungen zufolge brannten 20 bis 30 Hektar niedrige Vegetation und ein Teil eines Kiefernwaldes nieder.

An den Löscharbeiten beteiligten sich gestern 18 Feuerwehrleute, 14 Freiwillige und Bewohner von Dolani, und die Direktion für Schutz und Rettung setzte auch ein Löschflugzeug ein, das zweimal Wasser aus der Luft abwarf. Schwere Maschinen schlugen Brandschneisen, um das Feuer von den Häusern fernzuhalten. Ein Anwohner, der beim Löschen half, erlitt Verbrennungen an den Beinen und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht.

„Das Feuer ist derzeit in einer Schlucht, für die Feuerwehr unzugänglichem Gelände. Gegen Mittag, wenn die Temperaturen steigen, werden wir sehen, ob es wieder auflodert", erklärte der Einheitskommandant. Die Trupps bleiben bis zum Nachmittag im Einsatz, in Bereitschaft, falls die Glut erneut auflodert.

Und hier das Detail, das in der Statistik nicht verloren gehen darf: Laut dem Krisenmanagementzentrum wurde das Feuer vorsätzlich von zwei Personen gelegt. Es ist der dritte große Brand in der Region Shtip in nur wenigen Tagen. Wenn ein Feuer nicht von der Sonne kommt, sondern von jemandes Hand, ist die Frage nicht mehr meteorologisch - sondern wer dafür geradesteht, und warum sich jeden Sommer dieselbe Geschichte mit derselben Gleichgültigkeit wiederholt.