Skip to content

Ohrid bezwang Vardar mit einem Tor Unterschied, Pelister trifft in der Gruppe auf Gummersbach

1 Min. Lesezeit
Teilen
Ohrid bezwang Vardar mit einem Tor Unterschied, Pelister trifft in der Gruppe auf Gummersbach

Ohrid startete die Titelverteidigung mit einem Sieg über Ägypten

Die fünfte Auflage des internationalen Turniers „Krste Andonovski” in Ohrid begann genau so, wie es die Gastgeber wollten - mit 31:27 gegen Ägyptens U20-Auswahl. Rojevićs Spieler hatten von der ersten Minute an die Kontrolle, führten zur Halbzeit 15:12 und bauten den Vorsprung im zweiten Durchgang auf bis zu fünf Tore aus. HC Ohrid verteidigt den im Vorjahr gewonnenen Titel, und die Konkurrenz ist nicht dekorativ: In derselben Gruppe stehen der kroatische Meister Zagreb und der serbische Vizemeister Vojvodina. Im Eröffnungsspiel des Turniers setzte sich der mazedonische Meister Vardar klar gegen den griechischen Olympiakos durch. Fünf Tage Handball am See mit Teams aus vier Ländern - das ist es, was der mazedonische Handball immer noch besser organisiert als weit reichere Ligen.

Drei Tage zuvor in Struga: Ohrid schlug Vardar mit 31:30

Vor dem Turnier in Ohrid fiel in Struga der Vorhang für die 54. Auflage des traditionellen internationalen Turniers - auf dem legendären Freiplatz am See. Das Finale machte dem Namen alle Ehre: HC Ohrid bezwang den mazedonischen Meister Vardar mit 31:30 und verteidigte den Titel aus dem Vorjahr. Vardar, ohne Lazarevski und Mitrović, kam besser ins Spiel und ging durch den aufgelegten Abdalah Mohab mit 4:2 in Führung. Dann stabilisierte sich Ohrid - zwei Zeitstrafen beim Gegner, die Paraden von Torhüter Dino Slavić und ein spielfreudiger Dominik Mate drehten die Partie, zur Pause stand es 15:13. In der zweiten Hälfte vollendete Goce Georgievski die Wende zum 20:19, doch am Ende entschied ein einziges Tor. Ein Duell, das in der letzten Minute fiel, unter freiem Himmel, vor vollem Haus - ohne VAR, ohne Werbung in der Pause.

Pelister ist in der Gruppe mit Gummersbach, die EHF European League mit neuem System

Die Auslosung der EHF European League verteilte den Wettbewerb auf acht Gruppen zu je vier Klubs, insgesamt 32 Teams, mit einem neuen Spielmodus. Eurofarm Pelister landete in Gruppe G, zusammen mit dem deutschen VfL Gummersbach, dem spanischen Logroño La Rioja und dem polnischen Wybrzeże Gdańsk. Die Gruppenphase läuft über sechs Spieltage, vom 29. September bis 2. Dezember; die ersten beiden jeder Gruppe ziehen in die Play-offs ein, wo auch die Gruppendritten und -vierten der Champions League warten. Pelister hat also zu tun: Von vieren kommen zwei weiter, und Gummersbach ist kein Klub, den man zufällig schlägt. Für den Klub aus Bitola mit Champions-League-Erfahrung ist das eine normale Ambition und kein Traum - was für sich schon zeigt, wie weit der Handball in Bitola gekommen ist.

Die Saison in Bitola beginnt am Sonntag, Tickets sind bereits im Verkauf

Der erste echte Test kommt früher. Am Sonntag um 18 Uhr empfängt Eurofarm Pelister in der Halle „Boro Čurlevski” in Bitola Partizan zu einem Spiel der regionalen Liga - zugleich der Start in die Saison 2026/2027. Der Einzelkartenverkauf begann am Vortag um 12 Uhr. Die regionale Liga ist eine Neuerung, die ihr Publikum erst sucht: Die Fangruppe „Čkembari” erklärte bereits, sie werde die Spiele dieses Wettbewerbs nicht organisiert besuchen, da der Spielplan überladen sei und dies für sie keine Priorität habe. Wenn ein Teil der lautstärksten Unterstützung im Voraus sagt, dass er nicht kommt, ist das für die Organisatoren einer neuen Liga eine Information und keine Laune.

Die EHF bestrafte Kroatien mit 10.000 Euro und den Spieler mit weiteren 2.500

Das EHF-Berufungsgericht änderte eine frühere Entscheidung im Fall des kroatischen Verbandes und des Spielers Matej Mandić teilweise ab. Bei der Medaillenzeremonie der Männer-EHF-EURO 2026 holte Mandić eine Flagge hervor, die nicht im EHF-Protokoll steht und daher nach geltenden Regeln nicht erlaubt ist. Die Berufung des kroatischen Verbandes wurde abgewiesen und die Strafe von 10.000 Euro bestätigt, davon 2.500 zur Bewährung auf zwei Jahre. Zugleich gab das Gericht der Berufung der EHF selbst teilweise statt und belegte den Spieler persönlich mit weiteren 2.500 Euro. Die Frist zur Anrufung des Europäischen Handball-Schiedsgerichts beträgt 21 Tage. Der Balkan und Flaggen auf dem Podium: eine Geschichte so alt wie die Meisterschaften selbst - nur gibt es jetzt eine Preisliste.