Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
02.05.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Der Fall von sieben Masterstudenten an der Philosophischen Fakultaet hat eine viel groessere Frage aufgeworfen als nur die Exmatrikulation. Nachdem die staatliche Bildungsinspektion feststellte, dass sie ohne Erfuellung der gesetzlichen Voraussetzungen eingeschrieben waren - statt 240 ECTS-Punkten aus akademischen Studien hatten sie 180 aus Fachstudien - entzog die Fakultaet ihnen den Status.
Doch hier sollte die Geschichte nicht enden. Ob es zuvor Eingeschriebene gab, die ihren Abschluss gemacht haben, wirft den Verdacht auf, dass auch in der Vergangenheit Studenten mit denselben oder aehnlichen Maengeln eingeschrieben waren und moeglicherweise erfolgreich ihr Masterstudium abgeschlossen haben.
Es handelt sich um ein ernstes systemisches Versagen - oder ein bewusstes Ignorieren gesetzlicher Kriterien. Die Frage ist einfach: Wie ist es moeglich, dass eine Institution einen Studenten ohne Voraussetzungen einschreibt, Studiengebuehren erhebt, ihm das Studium erlaubt und dann feststellt, dass er nicht berechtigt war?
Noch ernster: Hat jemand bereits einen Masterabschluss unter denselben Umstaenden erworben? Und wenn ja - sind diese Abschluesse gueltig oder werden weitere Annullierungen folgen?
Die Verantwortung kann in einem solchen Fall nicht allein auf die Studenten abgewaelzt werden. Sie bewerben sich, aber die Institution ist es, die prueft, genehmigt und einschreibt. Wenn ein Versagen vorliegt, ist es institutionell.
Der Fall der exmatrikulierten Studenten darf kein isolierter Vorfall bleiben. Eine Reaktion des gesamten Staatsapparats ist noetig - von Inspektionsdiensten bis zu den zustaendigen Ministerien - und eine dringende, umfassende Ueberpruefung aller Fakultaeten. Besonders wenn bekannt ist, dass aehnliche Verdachtsfaelle illegaler Einschreibungen bereits zuvor existierten, einschliesslich an der Akademie fuer Richter und Staatsanwaelte. Wenn das System einmal (oder zweimal) solche Versaumnisse zuliess, dann ist die Frage nicht, ob es weitere Faelle gibt - sondern wie viele und wo sie sich verstecken.
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