Großer Teil von Centar, Čair und Gazi Baba am Samstag ohne Wasser: ganztägige Unterbrechung wegen Reparaturarbeiten
19.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Ein weiterer Vorfall im Zoo Skopje. Eine junge Besucherin kletterte über den Zaun des Affengeheges. Das Video kursiert bereits - es zeigt eine Zoo-Mitarbeiterin, die schnell hinzueilt, um sie zu warnen, dass sie in Gefahr ist. Die junge Frau soll für ein Foto die Sicherheitslinie überschritten haben.
Wer den Trend verfolgt: Das ist nicht der erste Vorfall dieser Art im Zoo. 2025 wurden Besucher fotografiert, wie sie Gegenstände ins Löwengehege warfen. Später im selben Jahr versuchte ein anderer Tourist, den Bären zu „streicheln". Alles endete mit einer Verwarnung - und ohne Konsequenzen.
Die richtige Frage lautet nicht „warum hat sie das getan?". Sondern: „warum konnte sie den Zaun überhaupt übersteigen?". Zoos in Wien, Berlin und Barcelona haben Doppelzäune, Gräben und elektrische Linien auf der Zaunkrone. Der Zoo Skopje hat einen einzigen, niedrigen Zaun, den eine ausgewachsene junge Frau einfach übersteigen kann. Das ist nicht der Fehler der Besucherin - es ist ein Infrastrukturversagen.
Der Zoo Skopje hat seit Jahren Sicherheitsprobleme. Die Käfige sind abgenutzt, die sichtbaren Grenzen unzureichend, und das Personal - auch wenn es reagiert - kann physisch nicht überall gleichzeitig sein. Die finanziellen Mittel sind begrenzt, der zoologische Bereich der Stadtverwaltung traditionell unterfinanziert. Ergebnis: alle paar Monate ein neuer Vorfall.
Für die Tiere ist das nicht lustig. Affen, die auf begrenztem Raum leben, tragen ohnehin psychischen Stress. Wenn sich fremde Menschen ohne Vorwarnung nähern, abseits der natürlichen Interaktionspunkte, reagieren sie. Wenn sie reagieren, ist das Risiko, einen Besucher zu verletzen, real. Verletzen sie sich selbst, hat der Zoo es mit einem traumatisierten Tier zu tun, das nicht mehr in die Natur zurückkann.
Die Lösung ist einfach: bessere Zäune, mehr Abstand, ernsthafte Strafen für Übertretungen. Zoos sind keine „Vergnügungsparks". Sie sind Einrichtungen zum Schutz von Arten. Wenn sie zu Foto-Spielplätzen werden, ist das nicht der Fehler der Besucher. Es ist der Fehler derjenigen, die noch lernen müssen, dass Sicherheit kein Luxus ist. Sie ist das Minimum.
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