Auf dem Etikett steht eines, in der Salami ist etwas anderes: Lebensmittelbehörde findet ernste Abweichungen beim Fleisch
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23.04.2026
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12.04.2026
Die EHF bestätigte es offiziell: Die Handballer von Vardar 1961 werden wieder in der Champions League spielen. Nach fast vierjähriger Abwesenheit erhielt der neue mazedonische Meister eine Wildcard für den elitärsten europäischen Klubwettbewerb, womit Mazedonien wieder einen Vertreter unter den Besten hat. Die Auslosung der Gruppenphase ist für den 26. Juni angesetzt, wenn Vardar seine Gegner erfährt. Die Rückkehr in die CL ist mehr als ein Sportereignis - sie ist eine Erinnerung an die Zeit, als Vardar ein in ganz Europa respektierter Name war. Die Frage ist nun nicht, ob es spielen wird, sondern ob der Klub die Kraft hat, wieder mehr zu sein als ein Teilnehmer, der die Zahl auffüllt.
Ab der nächsten Saison erweitert sich die Champions League der Männer von 16 auf 24 Mannschaften, aufgeteilt in sechs Vierergruppen, mit einem Doppelrundensystem. Zu den festen Teilnehmern zählen Giganten wie Barcelona, PSG, Magdeburg, Veszprém und Kiel, und die EHF genehmigte 13 von 16 Aufstockungsanträgen - darunter den von Vardar. Für den Balkan-Handball ist die Erweiterung eine gute Nachricht: Mehr Plätze bedeuten mehr Raum für Klubs aus unserer Region, sich gegen die Elite zu beweisen. Eine größere Tür garantiert keinen Erfolg, gibt aber zumindest jenen eine Chance, die zuvor nirgends eintreten konnten.
Die EHF bestätigte, dass das spektakuläre Tor des mazedonischen Handball-Asses Dejan Manaskov zum schönsten der vergangenen Champions-League-Saison gewählt wurde. Eine Auszeichnung, die nicht oft kommt und nicht leicht vergeben wird - die Konkurrenz besteht aus den besten Handballern des Planeten. Wenn ein mazedonischer Name an der Spitze einer solchen Liste steht, ist das nicht nur persönlicher Ruhm, sondern Beweis, dass Talent aus unserer Region auf der größten Bühne glänzen kann. Solche Momente sind selten, und genau deshalb verdienen sie es, laut hervorgehoben zu werden.
Die mazedonische Nationalspielerin Jankulovska machte den Schritt, von dem viele junge Spielerinnen träumen - sie unterschrieb bei einem französischen Klub und setzt ihre Karriere in einer der stärksten Frauen-Handballligen Europas fort. Der französische Frauenhandball ist Heimat von Nationalspielerinnen und Klubs, die regelmäßig um europäische Trophäen kämpfen, daher ist der Wechsel ein klarer Fortschritt. Für den mazedonischen Frauenhandball ist jede Spielerin, die in eine ausländische Elite durchbricht, zugleich Inspiration und Erinnerung daran, dass Talent vorhanden ist - die Frage ist nur, ob das System zu Hause es zu halten und zu entwickeln versteht, bevor es geht.
Die EHF gab das Team der Saison 2026 der Männer bekannt, und die Dominanz der beiden Finalisten ist offensichtlich: vier Spieler von Barcelona und drei von Füchse Berlin. Unter den Ausgewählten sind große Namen wie Mathias Gidsel (Füchse), Domen Makuc und Torhüter Emil Nielsen (Barcelona). Ganze vier der acht stammen aus der dänischen Nationalmannschaft - Beweis dafür, wie sehr der skandinavische Handball Europa in der Hand hält. Der wertvollste Spieler wird genau am 26. Juni bei der Auslosungszeremonie gewählt. Die Liste ist ein Spiegel davon, wo heute das Zentrum des Welthandballs liegt - und das ist nicht auf dem Balkan, zumindest vorerst.
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