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Verlorene Kilos und Valentinos Hunde auf der Seide: die Geheimnisse hinter dem Brautkleid von Prinzessin Magdalena

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Verlorene Kilos und Valentinos Hunde auf der Seide: die Geheimnisse hinter dem Brautkleid von Prinzessin Magdalena

Hinter jedem königlichen Brautkleid, das auf einem Foto perfekt aussieht, steckt ein Chaos, das niemand sieht. Das Brautkleid der schwedischen Prinzessin Magdalena, die im Juni 2013 den britischen Geschäftsmann Chris O'Neill heiratete, birgt ein paar Anekdoten, die interessanter sind als der Prunk selbst.

Das Kleid trug die Handschrift von Valentino Garavani - plissierte Seidenorganza mit Elfenbein-Applikationen und „Chantilly“-Spitze, ein bootförmiger Ausschnitt, ein reich besticktes Teil um die Taille und eine ganze vier Meter lange Schleppe. Auf dem Papier makellos. Am Hochzeitstag jedoch fand Magdalena das Kleid zu groß: Vor der Trauung hatte sie aus Nervosität an Gewicht verloren, sodass die italienischen Schneider es im letzten Moment ändern mussten, während die Kirchenglocken läuteten. Wie es heißt, „rauften sich die armen Schneider die Haare“.

Die zweite Anekdote ist lieblicher. Während der Anproben in Paris räkelten sich Valentinos Hunde - seine berühmten Möpse - mitten auf dem teuren Seidenstoff, zum Entsetzen der Schneider. Die Prinzessin selbst beschrieb den ganzen Prozess als „sehr unterhaltsam“, was sich leicht sagen lässt, wenn es nicht dein Job ist, den Stoff sauber zu halten.

Die Details runden das Bild ab: das „Fringe“-Diadem von König Carl Gustaf, geschmückt mit Myrtenblüten, tropfenförmige Diamantohrringe und ein Strauß aus weißen Gartenblumen und Maiglöckchen. Klassische königliche Ästhetik - doch das Schönste an der Geschichte sind nicht die kostbaren Steine, sondern die Tatsache, dass auch hinter einer königlichen Hochzeit Nervosität steht, verlorene Kilos und ein paar Hunde, die sich nicht vom Kleid wegbewegen wollen.