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Der Ventilator kühlt dich, trocknet aber leise deine Haut aus: der Fehler, den im Sommer alle machen

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Der Ventilator kühlt dich, trocknet aber leise deine Haut aus: der Fehler, den im Sommer alle machen

Wenn die Temperaturen steigen, ist der Ventilator das Erste, wonach wir greifen. Doch was uns im Raum Erleichterung bringt, schadet leise unserer Haut - und mehr, als wir denken, warnen Fachleute.

Das Problem ist der ständige Luftstrom. „Ventilatoren, ob fest oder tragbar, fördern das Verdunsten des Wassers auf der Hautoberfläche“, erklärt eine Pharmazeutin. Das heißt, der Luftstrom stört die natürliche Feuchtigkeit der Haut und lässt sie trockener zurück, als sie ohne ihn wäre.

Am stärksten gefährdet sind einige Stellen. Die Lippen, die nicht genug Talgdrüsen haben, reißen unter einem ständigen Luftstrom in Kombination mit Hitze und Schweiß leicht auf. Die Augen sind der zweite Schwachpunkt - die Luft schädigt den schützenden Tränenfilm, sodass Trockenheit, Brennen und ein sandiges Gefühl entstehen, besonders bei denen, die neben einem laufenden Ventilator schlafen. Und Menschen mit empfindlicher Haut leiden am meisten, weil ihre Barriere äußere Faktoren schlechter verkraftet.

Die Lösung ist nicht, den Ventilator auszuschalten und zu schmoren. Fachleute raten, die Temperatur zwischen 24 und 26 Grad zu halten, eine niedrige oder mittlere Stufe zu nutzen und, am wichtigsten, die Luft nie direkt ins Gesicht zu richten - besonders im Schlaf. Zum Schutz der Haut helfen feuchtigkeitsspendende Seren und Gel-Cremes mit Hyaluronsäure, Niacinamid, Centella oder Ceramiden. Der Ventilator bleibt also - stellen Sie ihn nur so ein, dass er zur Seite bläst, nicht direkt auf Sie.