Neue Bänke und sanierte Pavillons im Park Makedonija: Überstehen sie auch nur einen Winter unbeschädigt?
13.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Der Abgeordnete Milivoje Brković, Funktionär des Vereinten Montenegro und Stadtrat der Koalition „Für die Zukunft von Podgorica", liegt erneut im Krankenhaus und ist in Lebensgefahr - eine Woche, nachdem er in Podgorica brutal verprügelt wurde, weil er sich vor zwei Schlägern für eine Frau einsetzte.
Laut Quellen von TVPG verschlechterte sich Brkovićs Zustand vor zwei Tagen, woraufhin eine Noteinweisung folgte. Die Diagnose: eine Lungenembolie, die nach Verdacht der Ärzte eine direkte Folge der Schläge beim Angriff ist. „Brković bleibt in Lebensgefahr und erhält eine Therapie gegen die aufgetretenen Blutgerinnsel, die schwere Komplikationen verursachen können", berichtet TVPG.
Und nun der wichtigste Teil der Geschichte: Die Angreifer, Miša Vešović und Tomislav Šćepanović, sind auch nach sieben Tagen auf freiem Fuß. Die Polizei hat laut inoffiziellen Informationen Aufnahmen umliegender Kameras gesammelt - doch die Täter „entziehen sich noch immer den Behörden". In einer Stadt von der Größe Podgoricas sind zwei der Polizei bekannte Männer eine ganze Woche unsichtbar. Wie?
Brkovićs Partei teilte mit, er sei angegriffen worden, als er einer Mitbürgerin helfen wollte, die um Hilfe gebeten hatte - zuerst wurde er mit einem Metallgegenstand bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen, dann auf der Straße verprügelt. Er erlitt schwere Körperverletzungen. Die Demokratische Volkspartei forderte eine sofortige Festnahme und betonte, die Täter seien „sicherheitsrelevante Personen" mit Vorstrafen - was ihre Flucht noch unerklärlicher macht.
Der Fall hat die montenegrinische Öffentlichkeit aufgerüttelt, und die Parteien fordern eine sofortige Reaktion von Polizei und Staatsanwaltschaft. Und das zu Recht: Wenn ein Mann, der sich auf der Straße für eine Frau eingesetzt hat, zweimal im Krankenhaus landet, während die, die ihn verprügelt haben, frei herumlaufen - ist die Botschaft an jeden nächsten Passanten klar. Misch dich nicht ein. Hilf nicht. Schau auf deinen eigenen Weg. Das ist eine Botschaft, die sich keine Gesellschaft auf dem Balkan leisten darf - und wir alle erkennen sie wieder, denn nirgends ist sie nur montenegrinisch.
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