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Das Neun-Euro-Teil, das jede besitzt und gleich trägt: sieben Kombinationen ohne einen einzigen Neukauf

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Das Neun-Euro-Teil, das jede besitzt und gleich trägt: sieben Kombinationen ohne einen einzigen Neukauf

Ein weißes ärmelloses Top. Jede hat eines, es kostet zwischen neun und zwanzig Euro, und genau deshalb wird es zehnmal im Monat auf dieselbe Weise getragen. Die Modeindustrie lebt davon, dir ein neues Teil zu verkaufen, statt dir zu sagen, was du mit dem anfängst, das du schon hast. Das hier ist das Gegenteil.

Sieben Kombinationen, keine davon verlangt einen Neukauf. Erstens: gemusterte Hosen. Hummer, Blumen, was auch immer - das Muster trägt die ganze Kombination, und das weiße Top ist das, was ihr erlaubt, nicht zu viel zu werden. Zweitens: auffälliger Schmuck. Eine dicke Kette in kräftiger Farbe, große Ohrringe. Der Kontrast zwischen Weiß und Farbe wirkt stärker, als es jede teure Bluse schafft.

Drittens, und am unerwartetsten: unter dem Hemd eines Pyjama-Sets. Die Sommerversion dieses Schnitts gilt längst nicht mehr als Hauskleidung, und das Top darunter bedeutet, dass das Hemd auch ausgezogen werden kann. Ein Teil, zwei Kombinationen.

Viertens: ein Rock mit Pailletten oder Fransen. Das ist der Trick, der am meisten Geld spart - der festliche Rock, der im Schrank hängt und auf eine Gelegenheit wartet, wird plötzlich tagsüber tragbar, sofern das Oberteil schlicht ist. Zu Ballerinas oder Sandalen, je nach Plan.

Fünftens: alles in Weiß, mit einem schlichten weißen Rock. Die klarste Wahl in dieser Jahreszeit. Zu Flipflops oder zu Zehentrennern, jenen, die aus den Neunzigern zurückgekehrt sind.

Sechstens: Bermudas aus Jeans oder Leinen, für alle, die keine Röcke tragen. Locker, aber nicht nachlässig, wenn du ein markantes Detail hinzufügst - eine marineblaue oder farbige Tasche. Siebtens: Caprihosen, besonders gepunktet oder gestreift. Sie wirken am meisten teurer, als sie sind, und die stille Schlichtheit des weißen Tops ist der Grund, warum sie funktionieren.

Der rote Faden durch alle sieben ist nicht der Trend. Der rote Faden ist, dass genau das Teil, das die geringste Aufmerksamkeit verlangt, allem anderen in der Kombination erlaubt zu sprechen. Gut zu wissen vor dem nächsten Einkauf - und noch besser zu wissen, wenn dir das nächste Mal scheint, du hättest nichts anzuziehen.