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16,7 Millionen für Straßen in Karamani: Gut, dass investiert wird, aber wann wird gemessen - bei der Auszahlung oder bei den Stimmen?

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16,7 Millionen für Straßen in Karamani: Gut, dass investiert wird, aber wann wird gemessen - bei der Auszahlung oder bei den Stimmen?

Während große Infrastrukturprojekte die Schlagzeilen füllen, hängt das reale Leben der Menschen oft von einer einzigen asphaltierten Straße im Dorf ab. Der Bürgermeister von Bitola, Toni Konjanovski, kündigte eine Investition von über 16,7 Millionen Denar in die Straßeninfrastruktur an - diesmal im Dorf Karamani.

Das Projekt umfasst die Asphaltierung des Straßennetzes im Dorf, und der Bürgermeister hat zusammen mit dem Ratsvorsitzenden und den zuständigen Personen die Arbeiten vor Ort begutachtet. Das klingt bescheiden im Vergleich zu Autobahnen und Hochgeschwindigkeitszügen, doch für die Bewohner von Karamani ist ein asphaltiertes Dorf eine größere Veränderung als jedes nationale Projekt.

Solche Nachrichten verwandeln sich leicht in Wahlkampf-Fotoshootings - ein Bürgermeister mit Plan in der Hand, lächelnde Mitarbeiter, frischer Asphalt dahinter. Metla wird stets dasselbe fragen: Gut, dass investiert wird, aber misst man 16,7 Millionen Denar für ein Dorf daran, wann sie sich auszahlen, oder daran, wann die Stimmen gezählt werden?

Ländliche Gegenden in ganz Mazedonien warten seit Jahrzehnten auf grundlegende Infrastruktur, während die Städte Boulevards bekommen. Jede asphaltierte Straße in einem Dorf zählt - vorausgesetzt, das Projekt endet so, wie es auf dem Foto der Begehung aussieht, und bleibt nicht nach der ersten Aufmerksamkeitsrunde unvollendet.