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Eiweiß zum Frühstück statt Zucker: die kleine Änderung, die den ganzen Morgen verändert

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Eiweiß zum Frühstück statt Zucker: die kleine Änderung, die den ganzen Morgen verändert

Frühstück mit Gebäck, Flaschensaft und Kaffee mit drei Teelöffeln Zucker ist der schnellste Weg, dem Körper beizubringen, dass er alle zwei Stunden Treibstoff braucht. Ernährungsberater lenken den Blick immer öfter auf eine einfache Änderung, die einen ganzen Morgen verändert: Eiweiß am Morgen, statt reinem Zucker.

Die Logik liegt im Blutzucker. Ein Frühstück voller Zucker und leer an Nährstoffen liefert einen schnellen Energieschub, gefolgt von einem Absturz - und so wird der Körper trainiert, ständig schnellen Treibstoff zu verlangen. "Eiweiß am Morgen ist wesentlich, weil es sehr hilft, Hunger und Energie über den ganzen Morgen zu regulieren", erklärt eine Fachärztin für integrative Medizin und Ernährung. Eiweiß sorgt für eine allmähliche Glukoseantwort, ein längeres Sättigungsgefühl und ein Signal ans Gehirn, dass der Körper gut versorgt ist - besonders in Kombination mit Ballaststoffen und gesunden Fetten.

Konkret heißt das, industrielle Kekse, Gebäck, Cerealien und Flaschensäfte zu meiden und stattdessen hochwertige Proteine, gesunde Fette (Olivenöl, Avocado, Walnüsse) und langsam verdauliche Kohlenhydrate aufzunehmen. Drei praktische Beispiele: Eier mit Schinken und Obst; Naturjoghurt mit Beeren und Hafer- oder Buchweizenbrei; oder Sauerteigbrot mit Avocado und Lachs.

Interessanterweise relativiert die Expertin die Frage nach der genauen Essenszeit. Obwohl der Körper tagsüber natürlich besser arbeitet, ist es weniger wichtig, wann genau man frühstückt, als man dachte - wichtiger ist, auf den eigenen Körper zu hören. Und wenn man unterwegs ist, lautet der Rat gleich: Greife zu Vollwertkost - gekochte Eier, Walnüsse, Joghurt, Kefir - und lass das Dessert für nach der Mahlzeit. Nichts Revolutionäres, nur die Logik, die die Schnellfrühstück-Industrie lieber nicht hören lässt.