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Nach Jahren des Drucks bekommt Skopje drei öffentliche Toiletten: Der Test ist nicht die Eröffnung, sondern sechs Monate danach

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Nach Jahren des Drucks bekommt Skopje drei öffentliche Toiletten: Der Test ist nicht die Eröffnung, sondern sechs Monate danach

Nach Jahren von Beschwerden, Unmut und Reaktionen von Bürgern und Reiseführern beginnt Skopje endlich, drei neue moderne öffentliche Toiletten an den meistfrequentierten Punkten der Stadt aufzustellen. Das klingt banal - doch der Mangel an grundlegender sanitärer Infrastruktur ist eine der häufigsten Beschwerden derer, die durch das Zentrum gehen.

Die drei Standorte liegen an den belebtesten Orten: dem Stadtpark, beim Philipp-II.-Platz und beim Hauptplatz. Orte, durch die täglich Tausende Menschen gehen - Einwohner, Touristen, Spaziergänger - die bislang nirgendwo ein menschliches Grundbedürfnis stillen konnten, ohne in ein Café zu gehen.

Die Bürger fordern eine schnellere Umsetzung und - wichtiger noch - eine regelmäßige Wartung. Manche schlagen ein Bezahlsystem mit klarem Wartungsmechanismus vor, damit die Anlagen funktional und sauber bleiben und nicht nach einigen Monaten zu vernachlässigten Kästen werden, wie es bei früheren Versuchen geschah.

Toiletten sind ein kleines Detail, das eine große Geschichte darüber erzählt, wie eine Stadt funktioniert. Dass Skopje Jahre des Drucks für drei öffentliche Toiletten brauchte, sagt etwas über die Prioritäten. Jetzt, da sie kommen, wird der wahre Test nicht die feierliche Eröffnung sein, sondern ob sie auch in sechs Monaten noch sauber und offen sind.