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Kilometerlange Schlangen an Bogorodica: Wenn sich die Szene jeden Sommer wiederholt, warum gibt es keine Lösung?

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Kilometerlange Schlangen an Bogorodica: Wenn sich die Szene jeden Sommer wiederholt, warum gibt es keine Lösung?

Der Sommer hat begonnen, und mit ihm - das übliche Ritual des Wartens auf den Süden. Am Grenzübergang Bogorodica nach Griechenland bildeten sich heute kilometerlange Fahrzeugschlangen, mit Kolonnen, die sich bis zum griechischen Übergang Evzoni erstrecken. Der Weg zu den ägäischen Stränden führt wieder durch Stunden des Wartens in der prallen Sonne.

Die Gründe sind bekannt: Beginn der Tourismussaison, Wochenendabreisen zur griechischen Küste, Transitreisende aus anderen Ländern und Grenzprozeduren auf beiden Seiten, die den Fluss verlangsamen. Das Ergebnis ist jeden Sommer dasselbe - Fahrzeuge im Stillstand, überhitzende Motoren und Nerven, die nachgeben.

Die Behörden appellieren an die Fahrer um Geduld und vorsichtiges Fahren und empfehlen, sich mit Wasser und Schutz vor den hohen Temperaturen vorzubereiten. Als Alternative wird der Übergang Dojran genannt, wo das Gedränge meist geringer und die Wartezeit kürzer ist.

Das Gedränge an Bogorodica ist so vorhersehbar, dass es fast zum mazedonischen Sommer gehört wie das Meer selbst. Die Frage, die niemand offiziell stellt, ist einfach: Wenn sich dieselbe Szene seit Jahrzehnten jeden Sommer wiederholt, warum ist die Kapazität des meistfrequentierten Übergangs nach Süden noch immer nicht gelöst? Die Geduld der Fahrer ist offensichtlich billiger als die Investition in Spuren.