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Aragchi in Sankt Petersburg bei Putin: Iran sucht Rückhalt, während US-Gespräche scheitern

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Der iranische Außenminister Abbas Aragchi ist in Sankt Petersburg zu einem Treffen mit Präsident Putin eingetroffen. Der Besuch folgt auf einen diplomatischen Stillstand: Verhandlungen mit den USA über Pakistan haben keine Fortschritte erzielt, amerikanische Gesandte haben ihre Reisen abgesagt, und Trump erklärte, Iran "müsse sich nur melden, wenn es reden wolle." Moskau positioniert sich inzwischen als wichtigster diplomatischer Verbündeter Teherans.

Iranische Medien berichten, dass Aragchi und Putin über "weitere Koordinierung zwischen den beiden Ländern" sprechen werden - sowohl regionale Fragen als auch die "Förderung gemeinsamer Programme." Die Sprache ist weich. Aber Russland ist derzeit einer der wenigen Orte, wo Iran politische Unterstützung auf der internationalen Bühne erhalten kann.

Der Hintergrund ist komplex: Iran hat den USA einen Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz und einem Waffenstillstand unterbreitet, mit Aufschub der Nukleargespräche. Das Weiße Haus lehnte Gespräche ab. Trump sagte, Iran habe "drei Tage." Aragchis Moskau-Besuch ist die Antwort auf dieses Ultimatum - nicht direkt, aber strategisch. Eine Demonstration, dass Iran nicht allein ist.