Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
02.05.2026
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Donald Trump beschrieb die amerikanische Marinepräsenz gegen iranische Häfen genau so, wie sie ist - ohne die juristische Last seiner Worte zu akzeptieren. „Wir sind wie Piraten. Ein bisschen wie Piraten, aber wir spielen nicht." Das sagte er über die Beschlagnahmung eines iranischen Schiffes wenige Tage zuvor. „Wir haben das Schiff genommen, die Ladung genommen, das Öl genommen. Und das ist ein sehr profitables Geschäft."
Der Satz „sehr profitables Geschäft" kommt nicht von allein. Er kommt von einem Präsidenten, der eine Militäroperation als Investition betrachtet. Wenn ein Staat von sich selbst sagt, er sei wie Piraten - ist das ein historischer Präzedenzfall. Nicht im Sinne von Verhalten, sondern im Sinne des Eingeständnisses. Nie zuvor hat sich ein US-Präsident damit gerühmt, als „Pirat" Instrument staatlicher Politik zu sein. Bis 2026.
Kontext: Amerikanische Streitkräfte haben in den letzten Wochen mehrere iranische Schiffe beschlagnahmt, die iranische Häfen verließen. Zusätzlich auch sanktionierte Containerschiffe und iranische Tanker in asiatischen Gewässern. Iran blockierte seit Beginn des Konflikts mehrere Schiffe, die durch Hormus fuhren - außer den eigenen. Jetzt macht das die USA auch - aber im „profitablen" Stil.
Was daraus folgt. Erstens, das Seerecht ist klar. Die Beschlagnahmung eines fremden Handelsschiffs ohne offizielle Kriegserklärung ist ein Akt der Piraterie - der Begriff ist nicht metaphorisch, er ist juristisch. Die UN-Konvention zum Seerecht (UNCLOS) verbietet solche Handlungen, außer im Falle eines formal erklärten Krieges oder vom Sicherheitsrat genehmigter Sanktionen. Es gibt weder das eine noch das andere. Es gibt nur Interesse.
Für den Balkan und allgemein für Länder, die vom Öltransit durch Hormus abhängen, ist das nicht nur Semantik. Etwa 20 % der globalen Öl- und Erdgaslieferungen gehen durch Hormus. Eine Schließung oder Probleme in dieser Meerenge verteuern automatisch Benzin und Heizung auf dem Balkan. Wenn der Präsident der größten Weltwirtschaft erklärt, seine Marine sei „Pirat", endet diese Krise nicht, sondern vertieft sich fortschreitend.
Und der Balkan, der das aus der Ferne beobachtet, sollte einem Detail Aufmerksamkeit schenken. Wenn ein Staat sich für „Pirat" erklärt, öffnet er die Tür dafür, dass andere Staaten dasselbe tun. China kann ein Schiff im Pazifik beschlagnahmen. Russland kann ein Schiff in der Ostsee beschlagnahmen. Und niemand wird mehr sagen können, dass das illegal ist - denn der Präzedenzfall ist bereits gesetzt. Aus Washington.
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