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Arzt und Schwester aus dem Klinischen Zentrum wollten 199 Botox-Ampullen als kosmetische Proben schmuggeln

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Arzt und Schwester aus dem Klinischen Zentrum wollten 199 Botox-Ampullen als kosmetische Proben schmuggeln

Ein Arzt und eine Krankenschwester aus dem Universitätsklinischen Zentrum „Mutter Teresa“ sehen sich einer Strafanzeige gegenüber, nachdem sie versucht hatten, 199 Ampullen Botox zu schmuggeln - ein Paket, das als harmlose „kosmetische Proben“ deklariert war.

Der Fall wurde von Zollbeamten in Skopje bei der Kontrolle einer Postsendung aufgedeckt. Auf der Deklaration stand „10 kosmetische Proben“ im Wert von 80 Dollar; darin waren 199 Botox-Ampullen der Marke „Sotorior“, deren tatsächlicher Wert auf 615.000 Denar geschätzt wird. Laut Ermittlung bestellte der Arzt die Ampullen bei einer südkoreanischen Firma und vereinbarte mit der Schwester, dass die Sendung an ihre Adresse geht - sie zahlte sogar die Rechnung von ihrem eigenen Konto.

Die Zollverwaltung erinnert daran, dass die Einfuhr von Botox streng reguliert ist und besondere Genehmigungen erfordert, und warnt, dass ein solcher Betrug „eine Gefahr für die Gesundheit der Bürger darstellt“. Die Strafanzeige wegen Schmuggels und Zollbetrugs wurde bei der Grundstaatsanwaltschaft in Skopje eingereicht.

Das Detail, das ins Auge fällt, ist nicht das Botox selbst - es ist, wer hinter den Vorwürfen steht. Wenn Menschen aus einer öffentlichen Gesundheitseinrichtung das Risiko eingehen, Medikamente über eine falsche Deklaration zu schmuggeln, ist die Frage nicht nur, was zwei Einzelne getan haben, sondern wie leicht das System so etwas überhaupt zulässt. „Null Toleranz“ klingt gut in einer Pressemitteilung; der wahre Test ist, ob es auch im Gerichtssaal null Toleranz geben wird.