Scheinvereine und erfundene Spiele: Fußballverbands-Funktionäre in Valandovo wegen 1,35 Millionen Denar unter Verdacht
19.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Ein Gericht in Belgrad hat die Eltern des Jungen verurteilt, der im Mai 2023 das Massaker an der Grundschule „Vladislav Ribnikar“ verübte. Der Vater, Vladimir Kecmanović, erhielt 14 Jahre und sechs Monate Haft, die Mutter, Miljana, zwei Jahre und 11 Monate. Es ist ein seltenes Urteil, das Beachtung verdient: Das Gericht entschied, dass auch jene Verantwortung tragen, die hätten verhindern sollen, was das Kind tat.
Die Details, die das Gericht darlegte, zeichnen das Bild einer Kette von Versäumnissen, die zum Unvermeidbaren führten. Der Junge plante den Angriff Wochen im Voraus. In der Nacht davor wurden, in der Wohnung selbst, zwei Pistolen aus einem verschlossenen Schrank geholt - einem Schrank, an den heranzukommen offenbar nicht schwer genug war. Als eine Überwachungskamera dies aufzeichnete, verfolgte der Vater in genau diesem Moment die Aufnahmen über eine App. Das Sicherheitssystem existierte; der Mensch dahinter reagierte nicht.
Genau das ist der Kern des Urteils. Es geht nicht darum, die Schuld vom Kind auf einen anderen zu schieben, sondern um die Frage, die sich jede Gesellschaft nach einer solchen Tragödie stellen muss: Wer hatte Zugang zu den Waffen, wer sah hin und sah es nicht, wer hätte es stoppen können und tat es nicht. Eine Waffe in einem Haus mit einem Kind, das Anzeichen einer Krise zeigt, ist keine Privatsache - es ist eine Verantwortung, die das Gesetz nun anerkennt.
Für die Region ist dies ein wichtiger Präzedenzfall. Zu oft endet das Gespräch nach solchen Fällen mit „das Kind war krank“ und bleibt dort stehen, als gäbe es keine Erwachsenen um es herum. Das Belgrader Gericht sagte etwas anderes - dass Verantwortung nicht verschwindet, weil der Täter minderjährig war. Die Frage, die für uns alle auf dem Balkan bleibt, ist, ob eine solche Lektion vor der nächsten Tragödie gelernt wird, oder erst danach.
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