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Verdächtige aus "Belanoca" in Durres festgenommen: einer gesucht wegen der Tötung eines ARM-Offiziers vor den Augen seiner Tochter

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Verdächtige aus "Belanoca" in Durres festgenommen: einer gesucht wegen der Tötung eines ARM-Offiziers vor den Augen seiner Tochter

Zwei mazedonische Staatsbürger, die mit der Skopjer organisierten Kriminalgruppe "Belanoca" in Verbindung stehen, wurden in der albanischen Stadt Durres festgenommen - und einer von ihnen ist laut Polizei einer Tat verdächtig, die das Land erschütterte: der Tötung eines ARM-Offiziers im Skopjer Batinci.

Musa Djavit und Senafi Nuredini wurden am 10. Juli in der internationalen Polizeioperation "Fjuri" gefasst, die auf von der mazedonischen Polizei erhaltenen Informationen durchgeführt wurde. Gegen sie lagen Interpol-Haftbefehle wegen des Verdachts mehrerer schwerer Verbrechen vor. Einer wird mit der Tötung des ARM-Offiziers in Verbindung gebracht, der andere mit einem Mord in Butel und einem Angriff in Studenichani.

Den Angaben zufolge wurde der Offizier vor den Augen seiner Tochter erschossen - ein Detail, das aus dieser Nachricht mehr macht als eine gewöhnliche Polizeiaktion. Hinter jeder solchen Festnahme steht eine Familie, die seit Jahren auf eine Antwort wartet, und eine Frage, die selten eine Stimme bekommt: Wie kam es überhaupt dazu, dass Verdächtige solcher Untaten frei die Grenze überqueren, bevor sie gefasst werden.

Eine Festnahme im Ausland, über Interpol, ist ein Erfolg für die Polizei - aber auch eine Erinnerung, dass das organisierte Verbrechen längst keine Grenzen mehr kennt. Die Frage, die bleibt, ist nicht nur, wer sie gefasst hat, sondern wie lange das System ihnen erlaubte, unerreichbar zu bleiben. Für die Familien der Opfer ist Gerechtigkeit, die zu spät kommt, eine Gerechtigkeit, die doppelt schmerzt.