Neunzehn Jahre Tradition: Der Peterstag-Wandermarsch von Ponikva nach Ratkova Skala
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
11.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
11.07.2026
10.07.2026
12.07.2026
11.07.2026
11.07.2026
12.07.2026
12.07.2026
11.07.2026
Keine Nachrichten in dieser Kategorie verfügbar.
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Wenn du eine „Invasion" ankündigst und vor Ort kaum hundert Menschen erscheinen, sagt die Kluft zwischen dem Wort und der Zahl alles. Die DUI kündigte einen Massenprotest in Tetovo an, und beim Marsch versammelten sich - nach Schätzungen vom Ort selbst - etwa 100 bis 150 Bürger. Für eine Partei, die sich jahrzehntelang als Stimme der Albaner in Mazedonien präsentiert, ist das eine Zahl, die mehr sagt als jede Rede.
Anlass des Protests war die Entscheidung des Verfassungsgerichts, das die Entscheidung des Tetovoer Rats von 2007 zur Umbenennung von etwa einem Dutzend Straßen als gesetzwidrig aufhob. Die DUI behauptet, dies gefährde die Prinzipien des Rahmenabkommens von Ohrid und die Rechte der Gemeinschaften. Der Protest verlief friedlich, ohne Zwischenfälle - aber auch ohne die angekündigte Massenbeteiligung.
Was dieser Protest offenbart, ist nicht der Streit um Straßennamen, sondern der Zustand der DUI selbst. Die Partei, die jahrelang ein unverzichtbarer Faktor in jeder Regierung war, ruft nun zum Protest und bekommt hundert Menschen. Ist das ein Zeichen, dass die Wähler der gleichen Gesichter müde geworden sind, die den Schutz der Rechte versprechen, während sie zugleich Teil jeder Regierung waren, die diese Rechte angeblich mit Füßen trat? Die Frage hängt in der Luft über dem halbleeren Platz.
Die Umbenennung von Straßen ist ein sensibles Thema - Symbole bedeuten etwas, besonders in einer Stadt wie Tetovo. Aber wenn eine Partei eine „Invasion" ankündigt, um zu verbergen, dass sie kein Volk mehr versammeln kann, ist das kein Kampf um Rechte, sondern ein Kampf um Relevanz. Und Relevanz kehrt, anders als Straßen, nicht mit einem Protest zurück. Sie geht leise verloren, Mensch für Mensch, während die Partei noch glaubt, das Wort „Invasion" werde den Platz füllen.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Ein wichtiges Gesetz, das an einem Detail hängt, während 4 Millionen Euro aus der EU auf dem Spiel stehen. Wenn...
Das Wahlgesetz setzt die Spielregeln, nach denen alle um die Macht kämpfen. Jede Verzögerung verbirgt ein Kalkül - auf allen...
Die Zahlen im Parlament sind nicht bloß Arithmetik - sie sind das Fundament jeder Regierung. Und Plätze in einer Koalition...
Zwei legitime Sorgen, die selten ruhig geäußert werden. Doch während die Parteien Umfragewerte statt Stimmen zählen, ist der wahre Verlierer...
Die Opposition beschuldigt, die Regierung dementiert, und dem Bürger bleibt eine weitere Pressekonferenz voller Etiketten und leer an Lösungen.
Wenn die Mitgliedschaft nicht garantiert ist, wozu dienten die nationalen Zugeständnisse und Prespa? Die Aussage der Kommissarin öffnet das schmerzhafteste...
Statt einer Debatte darüber, wie Mazedonier im Ausland wählen sollen, bekommen wir einen Wettbewerb der Pressemitteilungen. Wenn Wahlregeln als Waffe...
Levica behauptet, die Hauptforderung sei abgelehnt und der Fokus geschickt auf etwas verschoben worden, das modern klingt. Wenn sich die...
VMRO wirft Blockade vor, SDSM Manipulation, Levica fordert Geld für Bürger. Und die Regeln, nach denen wir bei den Wahlen...
Der Bürgermeister von Centar bekommt einen Spitzenposten in der Partei, während die SDSM nach dem Machtverlust ein neues Gesicht sucht....
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren