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Bombenanschlag in Kolumbien: 13 Tote, FARC-Dissidenten, Gouverneur ruft um Hilfe

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Eine Bombe auf dem Panamerikanischen Highway in Westkolumbien: 13 Tote, 17 Verletzte. Eine dissident FARC-Fraktion - die Guerillaorganisation, die die Friedensverträge ablehnte - führte den Angriff in der Region Cauca, 35 Kilometer von Popayán, durch.

Der Gouverneur von Cauca rief um dringende Hilfe: Cauca kann diesen Terrorismus nicht allein bewältigen. Eine Botschaft an Bogotá, wo Präsident Gustavo Petro - ein ehemaliger Guerillakämpfer - eine Politik des totalen Friedens durch Verhandlungen und Waffenstillstände mit verschiedenen bewaffneten Gruppen verfolgt. Denselben Gruppen, die töten.

Das Paradox von Petros Politik ist sichtbar: Das Land verhandelt mit Gruppen, die gleichzeitig Angriffe durchführen. Das ist keine kolumbianische Besonderheit - es ist die Natur von Friedensprozessen mit fragmentierten bewaffneten Bewegungen, wo nicht jede Fraktion unter der Kontrolle des Verhandlungsgremiums steht. Ein Teil der FARC unterzeichnete 2016 ein Friedensabkommen. Ein anderer Teil nicht. Dieser Teil hat heute 13 Menschen getötet.