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Die Welt zahlt, BP kassiert: British Petroleums Gewinn verdoppelt - dank des Iran-Konflikts

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Während die Welt die Verluste durch das geschlossene Hormus zählt, zählt BP Gewinne. Im ersten Quartal 2026 erreichte der Gewinn des britischen Ölgiganten 3,198 Milliarden Dollar - mehr als das Doppelte des Vorjahresquartals, als es 1,381 Milliarden waren. Analysten hatten 2,7 Milliarden erwartet. Es wurde mehr.

Die Formel ist einfach: der Iran-Konflikt, die Angriffe auf die Straße von Hormus seit März 2026 und die daraus folgende Schließung eines zentralen Ölkorridors - all das hat den Ölpreis über 108 Dollar pro Barrel getrieben. Für Konzerne, die Öl fördern und verkaufen, ist das ein direkter Gewinn.

„Die Ergebnisse spiegeln eine außergewöhnlich starke Ölsparte wider", teilte das Unternehmen mit. Die kurze Mitteilung sagt alles - und nichts darüber, dass hinter diesen Zahlen eine geopolitische Krise, ein militärischer Konflikt und Preissteigerungen stehen, die Bürger weltweit an der Zapfsäule spüren.

So sieht eine Ölwirtschaft in der Krise aus: für Verbraucher jeder Liter teurer, für Ölkonzerne jedes Quartal profitabler. Beides geschieht gleichzeitig, aus demselben Grund.