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Ein Grill setzte ein Lokal in der „Leptokarija“ in Brand: drei Feuerwehrleute löschten ihn, eine Stadträtin stellte die Frage, die bleibt

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Ein Grill setzte ein Lokal in der „Leptokarija“ in Brand: drei Feuerwehrleute löschten ihn, eine Stadträtin stellte die Frage, die bleibt

In einem Lokal im Einkaufszentrum „Leptokarija" in Karpoš geriet ein Grill in Brand. Das Feuer wurde rechtzeitig gelöscht, Verletzte gab es keine. Im Einsatz waren drei Feuerwehrleute mit einem Fahrzeug der Skopjer Feuerwehr, bestätigte das Zentrum für Krisenmanagement.

Betroffen ist das Lokal „Giro House". Der dichte Rauch war bis zum Boulevard „Partizanski Odredi" zu sehen.

Drei Feuerwehrleute und ein Fahrzeug. Mehr brauchte es nicht. Eine kurze Meldung, ein glimpflicher Ausgang - und genau deshalb blättert man schnell weiter.

Der Satz, den man zweimal lesen sollte

Die Stadträtin im Rat der Gemeinde Karpoš, Tatjana Stojanovska, von der Bürgerinitiative „Unabhängige für Karpoš", veröffentlichte eine Aufnahme des ausgebrannten Lokals und schrieb etwas, das wichtiger ist als der Brand selbst.

„Warum werden Lokale mit Küchen in Wohngebäuden genehmigt? Das ist hier nicht der Fall, aber das hier hat buchstäblich in fünf Minuten alles erfasst", schrieb sie und ergänzte, die Feuerwehr habe schnell reagiert.

Fünf Minuten. Das ist die gesamte Strecke zwischen einem Grill, der Feuer fängt, und einem Lokal voller Rauch.

Sie selbst sagt, dieser Fall sei kein solcher - die „Leptokarija" ist ein Einkaufszentrum, kein Wohnhaus. Doch gerade deshalb taugt das Beispiel: Wenn das Feuer in einem eigens dafür gebauten Geschäftsgebäude diese Strecke in fünf Minuten zurücklegte, was bedeutet dann derselbe Grill in einer Erdgeschossküche unter drei Etagen Wohnungen?

Das ist keine hypothetische Frage. Das ist eine Frage an die Aufsichtsbehörde und an die Art, wie Genehmigungen für Gastronomiebetriebe in Wohnhäusern erteilt werden. Meldungen über Brände in solchen Küchen gibt es jeden Sommer. Diesmal endete es mit drei Feuerwehrleuten und einem verbrannten Gerät. Das nächste Mal hängt davon ab, wer die Frage jetzt stellt, solange niemand verletzt ist.