Großer Teil von Centar, Čair und Gazi Baba am Samstag ohne Wasser: ganztägige Unterbrechung wegen Reparaturarbeiten
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Brücke zwischen den Straßen "Ljubljanska" und "Skupi" in Skopje tritt in die Endphase der Bauarbeiten ein. Bürgermeister Orce Đorđievski hat das in den vergangenen Monaten mehrfach mitgeteilt, während die Bauunternehmer die nötigen Genehmigungen vom Denkmalschutzamt erhielten - da die Brücke an der archäologischen Stätte Skupi vorbeiführt.
Was bedeutet "Endphase"? In der Sprache der Bauleute - die Vorarbeiten sind abgeschlossen, die Tragkonstruktion steht, und jetzt wird die Abschlussschicht ausgeführt. Das heißt: die Brücke sollte für die Bürger innerhalb einiger Monate in Betrieb sein.
Bald. Dieses Wort hat in Skopje besonderes Gewicht. Diese Brücke wird seit Jahren geplant. Seit Jahrzehnten versprochen. Und jede Bausaison endete mit "nächstes Jahr ganz sicher". Jetzt, endlich, scheint das Versprechen konkret zu werden.
Die Logik der Brücke ist klar. Der Nord- und Westteil Skopjes haben heute eine schlechte Anbindung an den Rest der Stadt. Die Ljubljanska-Straße führt von Karpoš zum Zentrum, aber der Bus muss einen Umweg fahren. Die Skupi-Straße ist strategisch - aber ohne Brücke bleiben ihre Funktionen und die der Ljubljanska getrennt. Die Brücke verbindet diese beiden Straßen.
Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Skopje und der Gemeinde Karpoš wirkt diesmal gut koordiniert. Sotir Lukrovski, Bürgermeister von Karpoš, betonte, dies sei "ein bedeutendes Infrastrukturwerk für diesen Teil der Stadt". Das sagt jeder Politiker bei einer Eröffnung. Die Frage ist, ob es auch in fünf Jahren noch funktioniert, nicht nur am Eröffnungstag.
Auf dem Balkan ist das eine Geschichte mit einer klaren moralisch-ökonomischen Lehre. Brücken werden tatsächlich über Jahrzehnte gebaut. Mit vielen Verzögerungen. Mit noch mehr Versprechen. Und am Ende, wenn sie eröffnen, werden sie wie Wunder gefeiert. Die Brücke zwischen Ljubljanska und Skupi ist ein Routineinfrastrukturwerk. Was bedeutet, dass diese Dinge in der Stadt langsam laufen.
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