„Wir haben gültige Tickets und kommen nicht mal nach Hause”: Wut im Zentrum von Skopje über neue Parkgebühren
05.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Während in den diplomatischen Korridoren über ein Kriegsende geredet wird, bergen sie in Dnipro Leichen aus den Trümmern. Bei einem massiven kombinierten russischen Angriff auf die ukrainische Stadt kamen mindestens 11 Menschen ums Leben, darunter ein 2023 geborenes Kind, und über 35 wurden verletzt. Sechs gelten als vermisst.
Die Zahlen hinter dem Angriff zeigen sein Ausmaß: 729 Luftangriffswaffen - 73 Raketen und 656 Drohnen verschiedener Art - abgefeuert aus der Luft, von See und vom Land. Die ukrainische Luftabwehr gibt an, 642 Ziele abgefangen oder neutralisiert zu haben. Doch auch die, die durchkamen, reichten aus, um ein vierstöckiges Wohnhaus voller Menschen zum Einsturz zu bringen.
Am erschütterndsten ist das Detail, das der regionale Militärverwalter Oleksandr Hanja beschrieb: Rettungskräfte bargen die Leiche eines achtjährigen Jungen aus den Trümmern, nachdem ein zweiter Schlag traf, während die Einsatzkräfte noch an den Folgen des ersten arbeiteten. Das ist kein Zielfehler - es ist eine Taktik, die einen Namen hat, und das Ziel sind genau die, die zum Retten kommen.
„In Dnipro wurden Wohnhäuser zerstört. Elf Menschen kamen ums Leben, darunter ein Kind", teilte der ukrainische Innenminister Ihor Klymenko mit. Und hier kommt die Frage, die der Balkan aus seiner eigenen Vergangenheit gut versteht: Wenn eine Seite Städte voller Zivilisten bombardiert und zugleich über Frieden redet, welcher der beiden Aussagen sollen wir glauben - den Raketen oder den Worten?
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