Scheinvereine und erfundene Spiele: Fußballverbands-Funktionäre in Valandovo wegen 1,35 Millionen Denar unter Verdacht
19.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Der Ölpreis hat wieder nach oben gedreht - nicht, weil die Welt mehr verbraucht, sondern weil sie nicht glaubt, dass der Frieden hält. Nach dem Scheitern der Gespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz reagierten die Märkte so, wie sie immer auf Unsicherheit reagieren: mit einem Preissprung.
Brent-Öl stieg um 0,64 Prozent, auf 80,36 Dollar je Barrel, das amerikanische WTI um 1,7 Prozent, auf 77,88 Dollar. Der Auslöser ist nicht nur das Scheitern der Gespräche - die Absage der Reise von Vizepräsident Vance schürte Zweifel, und verstärkte israelische Operationen im Libanon trieben das geopolitische Risiko noch höher. Dennoch steuern beide Indizes trotz des Tagesgewinns diese Woche auf einen Rückgang von rund 8 Prozent zu - ein Beleg dafür, wie nervös und schwankend der Markt ist.
Hinter den Zahlen steht eine weit praktischere Frage für den gewöhnlichen Bürger: Jede Bewegung beim Welt-Öl erreicht früher oder später die Zapfsäule. Wenn der Preis wegen Spannungen tausende Kilometer entfernt nach oben schnellt, zahlen wir die Folgen beim Tanken, obwohl wir mit keinem der Konflikte etwas zu tun haben.
Analysten beobachten die Straße von Hormus genau - die enge Passage, durch die ein großer Teil des Welt-Öls fließt. Ein einziger Schritt dort genügt, damit die Preise abheben. Und der Balkan wird es, wie immer, zuletzt und am härtesten spüren: kleine Volkswirtschaften haben keine Reserve, um fremde Krisen abzufedern, nur eine Rechnung, die am Ende der Haushalt zahlt.
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