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Grundschulmitarbeiter vergewaltigte 14-Jährige und stellte Videos online

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Die Staatsanwaltschaft in Gostivar hat Anklage gegen einen 28-jährigen Grundschulmitarbeiter erhoben: Vergewaltigung einer 14-Jährigen und Missbrauch von Bildmaterial. Der Beschuldigte zwang das Kind, explizite Aufnahmen von sich selbst zu erstellen, erpresste es damit und brachte es bei Weigerung um weitere Treffen unter Druck. Nach dem Übergriff in seiner Wohnung veröffentlichte er die Aufnahmen online, als das Mädchen einen weiteren Kontakt ablehnte.

Die Staatsanwaltschaft beantragt Untersuchungshaft mit drei Begründungen: Fluchtgefahr, Gefahr der Beeinflussung des Opfers und Wiederholungsgefahr. Strafrahmen: mindestens 8 Jahre für die Vergewaltigung eines Minderjährigen, 3 bis 10 Jahre für den Missbrauch der Aufnahmen.

Der Fall wirft eine ernste Frage auf: Wie sicher sind Kinder in Bildungseinrichtungen? Ein Schulangestellter mit direktem Zugang zu Schülern, mit Autorität und Möglichkeit zur Manipulation - das ist kein zufälliger Angreifer, sondern jemand in einer Vertrauensposition. Gibt es Mechanismen, die solche Personen erkennen, bevor es zu Übergriffen kommt? Oder warten wir, bis ein Opfer in sozialen Medien auftaucht?