Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
01.05.2026
28.04.2026
27.04.2026
27.04.2026
02.05.2026
02.05.2026
01.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
01.05.2026
30.04.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
14.04.2026
07.11.2025
07.11.2025
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Mazedonien bekommt endlich ein neues Gesetz zum Schutz der Tiere. Und im Unterschied zu den bisherigen sieht dieses tatsächlich Strafen vor, die nicht nur symbolisch sind. Von 400 Euro für unsachgemäße Haltung oder das unsachgemäße Ausführen eines Hundes bis zu 5.000 Euro für Folter, Misshandlung oder Tötung von Tieren. Hinzu kommt - ein lebenslanges Haltungsverbot für Personen, die ihre Tiere aussetzen. Das ist die strengste Regelung in Mazedonien zu diesem Thema bislang.
Der parlamentarische Entwurf umfasst mehrere Ebenen. Erstens - die Halter müssen Grundstandards garantieren: Futter, Wasser, tierärztliche Versorgung, Platz. Unsachgemäßes Ausführen - wenn ein Hund ohne Leine angreift oder die Hinterlassenschaften nicht eingesammelt werden - wird mit 400 Euro bestraft. Zweitens - körperliche Misshandlung, Aussetzen im Container oder Tötung - das sind die höheren Strafen.
Das lebenslange Verbot ist neu. Bisher: Wenn jemand eine Katze in einen Sack stopft, zahlt er eine kleine Strafe und kann morgen wieder einen neuen Hund holen. Mit dem neuen Gesetz - nicht. Sie kommen in ein nationales Register, und Tiere sind für sie tabu. Das haben andere Länder schon lange - bei uns kommt es 15 Jahre zu spät.
Dennoch geht es um die Umsetzung. Mazedonien ist ein Land, in dem die Gesetze zu Parken, zu Löhnen, zu Umweltverschmutzung - auf dem Papier existieren, aber niemand sie achtet. Wird dieses Gesetz beachtet? Wird die Polizei die Kapazität haben, auf Hundesäuberer und Hundequäler zu reagieren? Wird es Inspektoren geben? Ohne das ist 5.000 Euro nur eine Zahl auf dem Papier, nichts weiter.
Im Balkan-Kontext lohnt es sich, daran zu erinnern - Skopje hat seit langem ein Problem mit Streunerhunden. Nicht alle wurden getötet. Viele sind ausgesetzte Haustiere. Dieses Gesetz, wenn es umgesetzt wird, behandelt das endlich als rechtliches Problem und nicht mehr nur als „allgemeine Situation". Ob es umgesetzt wird, messen die Bürger - nicht das Parlament.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Wenn die Institutionen, die das Geld zurückführen müssten, nicht reagieren, ist der Erpresser geschützt. Das ist das strukturelle Problem, das...
Temperaturen von -2 bis 20 Grad, Wind aus Norden. Bauern bekommen Feuchtigkeit nach trockener Phase, Bergwanderer riskieren Schnee in höheren...
Logistisches Netzwerk heißt finanzielle, informationelle und operative Unterstützung. Keine Idioten. Eine Struktur. Und dreißig Tage bis zur Verhaftung sind ein...
Zoos in Wien und Berlin haben Doppelzäune. Der Zoo Skopje hat einen niedrigen Zaun, den sogar ein Mädchen übersteigen kann....
Dieser Marsch findet seit 30 Jahren statt. Die Beteiligung ist ein Stimmungsbarometer - und Brüssel zählt solche Ereignisse zur „Integrationskapazität".
1886, sechs Tote und 50 Verletzte für den Achtstundentag. Heute - Grillen und Spaziergang. Zwischen diesen beiden Bildern liegen 140...
Der Gemeinderat von Centar entschied ohne echte Konsultation der Eltern. Begründung: Kosten, Inflation. Realität: 12 Euro Differenz, die für manche...
55 Einträge für das ganze Jahr. Souvenirs, Schmuck, Plaketten. Der Katalog ist ein symbolisches Dokument - kein operatives Instrument. Die...
Der erste juristische Schritt, der zeigt, wie konkret das System wirklich funktioniert - eine Beamtin im Landwirtschaftsministerium, zweitausend Euro und...
Nach Jahren des Verzögerns bestätigte Bürgermeister Đorđievski, dass der Bau in der letzten Runde ist. Die Brücke wird den Nord-...