Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
02.05.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Der 1. Mai wird weltweit als Internationaler Tag der Arbeit begangen. Heute erinnern sich viele an ihn als freien Tag für Grillen und Spaziergänge. Historisch ist es ein Tag für Menschen, die ihr Leben für etwas verloren, das wir heute als selbstverständlich ansehen: acht Stunden Arbeit.
1886. Chicago. Zehntausende Arbeiter gingen auf die Straße. Die Forderung: ein Achtstundentag. Die Parole: "drei Achten" - acht Stunden Arbeit, acht Stunden Erholung, acht Stunden Freizeit. Im damaligen Amerika war das eine radikale Idee. Die Kapitalisten ließen die Arbeiter 12 bis 14 Stunden täglich, sechs Tage die Woche schuften.
Die Proteste dauerten mehrere Tage. Am 4. und 5. Mai zerschlug die Polizei sie brutal. Mindestens sechs Tote. Etwa 50 Verletzte. Nicht am "blutigen" 1. Mai - am 3., 4. und 5. Mai, Tage, die die Geschichte unter einem Namen zusammenfasste.
Als Antwort auf diese Ereignisse fasste der Gründungskongress der Zweiten Internationale 1889 in Paris den Beschluss: Der 1. Mai sollte als Internationaler Tag der Arbeiter begangen werden. 1891 in Brüssel wurde der Tag formell zum Feiertag der Arbeitersolidarität erklärt.
Heute ist der 1. Mai in Mazedonien ein staatlicher und arbeitsfreier Tag. Ausflüge, Grillen, Bier. Das ist gut. Aber dabei bleibt es nicht. Die Botschaft "Arbeiterrechte sind kein Geschenk" ist alt. Heute haben Arbeiter Rechte auf dem Papier, doch in der Praxis befinden sie sich oft auf dem ungeschützten Terrain des Arbeitgebers. Verträge mit "Probezeiten" von 12 Monaten. Überstunden ohne Vergütung. Kündigungen ohne Begründung.
Wenn wir an Chicago 1886 erinnern - nicht um die Vergangenheit zu feiern, sondern um anzuerkennen, dass das, was wir haben, nicht geschenkt wurde. Es wurde erkämpft. Und wenn wir aufhören, es zu verteidigen, kommt es nicht von allein zurück. Es kann genommen werden - auch von Arbeitern, die nicht bereit sind, für sich selbst auf die Straße zu gehen.
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