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Ein mazedonisches Finale in Ohrid: Gjukic glich Sekunden vor Schluss aus, der Superpokal geht nach Gevgelija

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Ein mazedonisches Finale in Ohrid: Gjukic glich Sekunden vor Schluss aus, der Superpokal geht nach Gevgelija

Ein mazedonisches Finale in Ohrid: Vardar und die Gastgeber spielen heute Abend um den Pokal

Das Gedenkturnier „Krste Andonovski” in Ohrid bekommt einen mazedonischen Sieger. RK Vardar bezwang das slowenische Trimo Trebnje mit 28:26 nach einer echten Wende - die Slowenen führten 5:1, dann 8:3, zur Halbzeit stand es 11:11. Die Mannschaft von Vlado Cupic spielte mit verkürzter Rotation, weil die verletzten Abdelhak, Lazarevski, Jankovski, Stojanovski und Bomastar fehlten. Entscheidend war Torhüter Vasil Gogov mit 14 Paraden, während der brasilianische Rückraumspieler Da Silva sechs und Ljevar fünf Tore erzielten. Das große Finale ist für 20:15 Uhr in der Halle „Biljanini Izvori” angesetzt.

Gjukic glich Sekunden vor Schluss aus: Ohrid holte das Finale aus verlorener Position

Gastgeber GRK Ohrid genügte gegen den kroatischen Meister Zagreb ein Punkt für Platz eins in der Gruppe, dank der besseren Tordifferenz - +14 gegenüber +13. Sie holten ihn auf die härtestmögliche Art: 30:30 nach einem Spiel, in dem Zagreb zur Halbzeit 18:14 führte und zehn Minuten vor Schluss 28:24 stand. Torhüter Slavic reihte 11 Paraden aneinander, Ivankovic und Mate erzielten je fünf Tore, und der erfahrene Außen Darko Gjukic traf Sekunden vor dem Ende zum Ausgleich. So ein Finish plant man nicht im Training - es kommt von einer Mannschaft, die nicht aufgehört hat zu spielen, als das Ergebnis sagte, es sei vorbei.

Der Superpokal zieht nach Gevgelija: Vardar und Ohrid am 2. September

Der mazedonische Handballverband teilte mit, dass die erste offizielle Trophäe der neuen Saison in Gevgelija vergeben wird. Das Superpokal-Duell zwischen RK Vardar 1961 und GRK Ohrid ist für Mittwoch, den 2. September, in der Sporthalle „26. April” um 19:00 Uhr angesetzt. Informationen zu Tickets folgen. Die Entscheidung verdient Beachtung - der Verband bringt das größte Spiel des Saisonauftakts in eine Stadt, die so etwas selten bekommt, statt es automatisch nach Skopje zurückzuholen. Handball lebt in Mazedonien auch außerhalb der Hauptstadt; mehr solcher Entscheidungen, weniger Ausreden.

EHF European League mit neuem Format: 32 Teams, acht Gruppen, Start am 29. September

Die EHF European League der Männer geht mit verändertem Format in die Saison 2026/27 - fünf Phasen statt der bisherigen: Gruppenphase, Play-offs, Achtelfinale, Viertelfinale und EHF Finals. Zwölf aus der Champions League ausgeschiedene Teams steigen in den Play-offs ein, zwei weitere im Achtelfinale. Die Gruppenphase bleibt bei acht Gruppen zu je vier Teams, aus jeder kommen zwei weiter - für die übrigen sechzehn endet die Europasaison dort. Der erste Spieltag ist auf zwei Tage verteilt, 29. und 30. September, die Gruppenphase endet am 1. Dezember. Wieder ein Format mit mehr Spielen und mehr Terminen; wer davon profitiert, ist nicht schwer zu erraten.

Rekord-Köln, 1,2 Millionen Zuschauer und 14.000 Tickets in 24 Stunden

Die EHF bewertete die Klubsaison 2025/26 als Rekordsaison. Die Spiele der EHF-Klubwettbewerbe zogen 1,2 Millionen Zuschauer in die Hallen, davon rund 100.000 allein an den vier Finalwochenenden. Die beiden Final-Four-Turniere stellten Rekorde auf - 20.022 Zuschauer pro Tag im MVM Dome in Budapest für die Champions League der Frauen und 20.122 in der Lanxess Arena in Köln für die der Männer. Für Köln 2027 wurden 14.000 Tickets in den ersten 24 Stunden nach Verkaufsstart abgesetzt. Zahlen, die zeigen, wohin der Handball in Europa geht - und wie weit unsere Liga von dieser Realität entfernt ist, obwohl aus dieser Region regelmäßig die Spieler kommen, die jene Hallen füllen.