„Kriminalität als Dienstleistung“ mit Callcentern auch in Mazedonien: über 4 Millionen Euro Schaden, Opfer in 50 Ländern
04.11.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Am zweiten Tag des 54. Handballturniers von Struga bezwang Titelverteidiger HC Ohrid das serbische Dubočica Leskovac mit 26:21 und zog als Erster ins Finale am Samstag ein. Der kroatische Torhüter Dino Slavić kam auf 14 Paraden, neun davon allein in der ersten Halbzeit. Ohrid führte 11:6, die Gäste kamen auf 11:10 heran, und in Durchgang zwei machten Tilen Strmljan mit sechs und Dominik Mate mit fünf Toren die Sache klar. Im anderen Spiel gewann HC Prilep 31:29 gegen Butel Skopje in einem dramatischen Finish: Torhüter-Veteran Blagojče Trajkoski sammelte 16 Interventionen und verdarb Stojanče Stoilov das Debüt auf der Bank von Butel. Zwei Torhüter entschieden an einem Tag zwei Spiele - die Position, über die am wenigsten geschrieben wird, ist jene, die am häufigsten das Ergebnis bringt.
Der mazedonische Vizemeister beendete die Vorbereitung in Slowenien mit drei Siegen aus drei Spielen, darunter gegen die Auswahl Katars und das slowenische Krka. Es war die erste Vorbereitung unter dem kroatischen Trainer Lino Červar, der das Team diesen Sommer übernahm. Die Mannschaft aus Bitola kehrt heim und trainiert weiter; der erste echte Test ist das Duell mit Partizan am 23. August in der Regionalliga. Vorbereitungssiege bringen keinen einzigen Punkt, das weiß jeder Trainer. Doch wenn ein Trainer mit einer Vita wie Červar zusagt, in Bitola zu arbeiten, sagt das, dass der Klub noch etwas zu bieten hat - und das sieht man nicht am Ergebnis eines Testspiels.
Das Berufungsgericht der EHF wies die Beschwerde des kroatischen Handballverbands zurück und bestätigte die Strafe von 10.000 Euro, davon 2.500 zur Bewährung auf zwei Jahre. Zusätzlich gab das Gericht der Beschwerde der EHF selbst teilweise statt und verhängte eine Strafe von 2.500 Euro gegen den Spieler Matej Mandić. Der Grund: Bei der Siegerehrung der Männer-Europameisterschaft zeigte Mandić eine Fahne, die im EHF-Protokoll nicht vorgesehen ist. Der Verband hat 21 Tage Zeit, beim Schiedsgericht Rekurs einzulegen. Zwölfeinhalbtausend Euro für eine Fahne, die ein paar Sekunden hochgehalten wurde - die Verbände in dieser Region wissen längst, dass Symbole auf dem Podium teurer sind als jedes Trikot.
Die EHF Champions League der Männer startet am 9. September mit überarbeiteter Struktur. Die Gruppenphase hat nun 24 Teams - acht mehr als zuvor - verteilt auf sechs Vierergruppen. Die ersten beiden jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein, die übrigen 12 spielen in den Play-offs der EHF European League weiter. Die zentrale Änderung ist die Angleichung: Alle, die das Final Four erreichen, werden 18 Spiele absolviert haben - sechs in der Gruppenphase, acht in der Hauptrunde, zwei im Viertelfinale und zwei in Köln. Im alten Format endeten die einen bei 18, die anderen bei 20 Spielen, eine offene Ungleichheit, die niemand benennen wollte. Die Gruppenphase läuft bis zum 29. Oktober, die Hauptrunde vom 18. November bis zum 4. März.
Die Saison beginnt am 9. September um 18:45 Uhr in Veszprém, Aalborg, Zagreb und Kielce. Veszprém empfängt Porto, Aalborg trifft auf PSG, und Zagreb spielt ein regionales Derby gegen Celje. Titelverteidiger Barcelona startet am selben Abend um 20:45 Uhr gegen Debütant Aarhus. Das interessanteste Balkan-Detail kommt am Donnerstag: HC Partizan kehrt nach 13 Jahren Pause in die Champions League zurück und empfängt sofort den Finalisten der Vorsaison - die Füchse Berlin. In der zweiten Runde folgt am 16. September die Neuauflage des Viertelfinales Berlin - Veszprém aus dem Vorjahr, ein Duell, das 120 Minuten dauerte und im Siebenmeterwerfen entschieden wurde. Die Region hat wieder einen Vertreter dort, wo am meisten zugeschaut wird - und das nicht per Automatismus, sondern erspielt.
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