„Wir haben gültige Tickets und kommen nicht mal nach Hause”: Wut im Zentrum von Skopje über neue Parkgebühren
05.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Straße von Hormus - das Nadelöhr, durch das ein Fünftel des weltweiten Öls fließt - ist erneut ein Brennpunkt. Die USA griffen einen iranischen Öltanker in der Nähe der Meerenge mit einer Hellfire-Rakete an, ebenso eine iranische militärische Kontrollstation auf der Insel Keschm. Iran schlug mit ballistischen Raketen und Drohnen gegen Ziele in Kuwait und Bahrain zurück, darunter das Hauptquartier der Fünften Flotte der US-Marine.
Den Preis zahlt, wie üblich, wer kein direkter Beteiligter ist. Der internationale Flughafen in Kuwait wurde beschädigt, der Flugverkehr unterbrochen, und das kuwaitische Militär nannte die Angriffe „kriminelle iranische Aggression". Die Zahl der Verletzten bleibt unbekannt. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, dies sei nur eine „erste Antwort", mit der Drohung stärkerer Vergeltung.
Beide Seiten spielen das bekannte Spiel mit den Fakten. Iran behauptet, die Ziele seien getroffen worden; das US-CENTCOM behauptet, alle Raketen seien „abgefangen worden oder hätten ihr Ziel nicht erreicht". China rief zur Achtung des Waffenstillstands auf und warnte, „ein neuer Krieg nützt niemandem" - eine diplomatische Formel, die weise klingt, aber am Boden nichts ändert. Irans Außenminister Abbas Aragtschi telefoniert derweil mit Pakistan, Saudi-Arabien, Frankreich, der Türkei, Katar und Ägypten.
Und warum sollte das jemanden auf dem Balkan interessieren? Weil die Straße von Hormus keine ferne Geografie ist - sie ist das Ventil für den weltweiten Spritpreis. Jede Eskalation dort verwandelt sich ein paar Wochen später in eine teurere Tankstelle in Skopje. Der Krieg mag am anderen Ende der Welt sein, doch die Rechnung erreicht unseren Tank.
Und hier ist, was die offiziellen Erklärungen nie laut aussprechen: Im Zusammenstoß zweier Militärmächte, die sich an Raketen messen, ist der wahre Verlierer das kleine Land in der Mitte - Kuwait mit seinem beschädigten Flughafen, die Region mit ihrem gesperrten Luftraum, und der gewöhnliche Mensch, der für etwas mehr zahlt, das zu verhindern er keinerlei Wahl hatte.
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