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Hubschrauber von Saudi Aramco mit 14 Opfern abgestürzt, und die Firma betonte zuerst, die Raffinerie laufe ungestört

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Hubschrauber von Saudi Aramco mit 14 Opfern abgestürzt, und die Firma betonte zuerst, die Raffinerie laufe ungestört

Ein Hubschrauber eines der mächtigsten Energiekonzerne der Welt stürzte in Saudi-Arabien ab und riss mindestens 14 Menschenleben mit sich. Der Unfall ereignete sich am Sonntag, dem 28. Juni, nahe Ras Tanura im Osten des Landes - dem Standort der größten Raffinerie im Nahen Osten.

Der Hubschrauber gehörte Saudi Aramco, dem staatlichen Ölkonzern, der seit Jahren als der größte und profitabelste der Welt gilt. Angaben zur Identität der Opfer und ihren Funktionen wurden bislang nicht veröffentlicht, ebenso wenig ist klar, ob alle Mitarbeiter des Konzerns waren oder ob es weitere Passagiere gab.

Die Absturzursache ist noch unbekannt, eine Untersuchung wurde sofort eingeleitet. Der Konzern teilte mit, der Betrieb der Raffinerie sei nicht beeinträchtigt - eine Formulierung, die viel über die Prioritäten aussagt. Wenn ein Konzern zuerst betont, dass die Produktion ungestört weiterläuft, und erst dann von den Toten spricht, zeigt das, wo der Fokus liegt.

Für eine Region, deren Reichtum sich in Öl bemisst, sind solche Unfälle ein Risiko, das selten bis in die Schlagzeilen gelangt - bis die Zahl der Opfer zu groß wird, um sie zu verschweigen. Vierzehn Menschen gingen zur Arbeit und kamen nicht nach Hause. Hinter jeder Unternehmensaussage über „ungestörte Produktion" stehen genau solche Geschichten, die die Welt schneller vergisst, als die Konzerne sie eingestehen.