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Der Hof in Amman meldete die Geburt von Zwillingen in vier Sätzen - die Namen bleiben ungenannt

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Der Hof in Amman meldete die Geburt von Zwillingen in vier Sätzen - die Namen bleiben ungenannt

Der Hof in Amman verschickte eine Mitteilung von vier Sätzen. Prinzessin Iman hat am 14. August zwei Mädchen zur Welt gebracht, die Namen sind bis heute nicht bekannt gegeben. Für ein Königshaus, das seit Jahrzehnten übt, wenig zu sagen, ist das beinahe gesprächig.

Die Mitteilung des Haschemitischen Hofes ist in einer Sprache verfasst, aus der sich nichts herausholen lässt: „Der Haschemitische Königshof gibt mit Freude bekannt, dass Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Iman bint Abdullah II. und Herr Jameel Alexander Thermiotis am 14. August 2026 mit der Geburt zweier Mädchen gesegnet wurden.” Kein Foto, kein Gewicht, kein Krankenhaus. Wer Details will, wartet.

Damit bekommen König Abdullah II. und Königin Rania drittes und viertes Enkelkind auf einmal. Imans erstes Kind, Amina, kam im Februar 2025 zur Welt, davor hatten Kronprinz Hussein und Prinzessin Rajwa sie erstmals zu Großeltern gemacht. Rania verkündete die Schwangerschaft Anfang Juli mit einem Satz, der klingt, als hätte ihn eine Mutter geschrieben und kein Hofbeamter: „Der Enkelclub wird größer.”

Ein Ehemann, den der Hof nicht verbirgt, aber auch nicht bewirbt

Iman heiratete Jameel Alexander Thermiotis 2023, bei einer Zeremonie, die der Hof klein hielt. Er arbeitet im Finanzsektor in New York, hat Betriebswirtschaft und Handel an der Florida International University studiert, sein Vater ist venezolanischer Geschäftsmann, seine Mutter Künstlerin. Kein Titel, keine Dynastie hinter ihm. In einem Königshaus, das über Generationen strategisch heiratete, ist das interessanter als die Hochzeit selbst.

Iman absolvierte die Internationale Akademie in Amman und studierte Soziologie in Georgetown. Sie erscheint bei Familienanlässen, und damit endet es - keine eigene Stiftung, keine Kampagnen, kein Instagram-Profil, das jeden Monat Inhalte liefern muss. In einer Zeit, in der Europas Königshäuser mit Dokumentationen und Podcasts um Relevanz kämpfen, spielt die jordanische Dynastie ein anderes Spiel: Sie zeigt sich selten, spricht kurz und erklärt nichts.

Ob diese Disziplin Stärke ist oder nur gut verborgene Verschlossenheit - darauf gibt eine Mitteilung von vier Sätzen keine Antwort. Aber es funktioniert. Anders als an Höfen, wo jede Scheidung monatelang auf Titelseiten stattfindet, kommt die Nachricht in Amman, wenn der Hof es entscheidet, in der Form, die der Hof gewählt hat. Mehr gibt es nicht.