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Wenn eine SMS über einen Link nach Passwort oder PIN fragt, kommt sie nicht von Ihrer Bank

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Wenn eine SMS über einen Link nach Passwort oder PIN fragt, kommt sie nicht von Ihrer Bank

Die Nachricht kommt an wie jede andere. Sie sieht aus, als käme sie von der Bank, trägt den Namen der Bank und verlangt eines: Klicken Sie auf den Link und bestätigen Sie Ihre Daten.

Die NLB warnt, dass genau solche gefälschten SMS im Umlauf sind, in denen Name und Marke der Bank missbraucht werden, um persönliche und Bankdaten abzugreifen. Die Empfänger sollen persönliche Angaben, Informationen von Zahlungskarten oder Daten zum Online- und Mobile-Banking eingeben oder bestätigen.

Eine Regel, die alles klärt

Die Bank formuliert einen Satz, den man auswendig behalten sollte: „Die NLB wird Sie niemals per SMS-Link nach einem Passwort, einer PIN oder anderen vertraulichen Daten fragen.”

Das ist kein Ratschlag mit Zwischentönen. Das ist eine absolute Regel, und genau deshalb ist sie brauchbar. Wenn eine Nachricht über einen Link nach Passwort oder PIN fragt - egal wie überzeugend sie aussieht, wessen Logo sie trägt und wie dringend sie klingt - stammt sie nicht von der Bank. Punkt.

Wie dieser Betrug heißt

Es handelt sich um sogenanntes „Smishing” - den Versuch, über SMS und einen gefälschten Link an sensible Daten zu gelangen, die später missbraucht werden können. Dieselbe Logik wie Phishing per E-Mail, nur auf dem Telefon, wo Menschen schneller und unaufmerksamer lesen.

Genau deshalb funktioniert SMS für Betrüger besser als E-Mail. Eine Mail öffnet man am Rechner, mit Zeit, die Absenderadresse zu lesen. Eine SMS öffnet man im Bus, in drei Sekunden, während man an etwas anderes denkt.

Was das in der Praxis bedeutet

Die NLB rät den Bürgern, jede Nachricht und ihre Quelle sorgfältig zu prüfen, bevor sie irgendwelche Daten teilen.

Der sicherste Weg ist noch einfacher als Prüfen: keinen Link aus einer Nachricht anklicken, überhaupt keinen. Wenn Sie glauben, die Bank suche tatsächlich den Kontakt, öffnen Sie die App selbst oder rufen Sie die Nummer an, die Sie kennen - nicht die aus der Nachricht.

Diese Warnung ist gut, dass es sie gibt. Offen bleibt, wie viele Menschen die Warnung lesen - und wie viele nur die Nachricht, die vorher bei ihnen ankam.