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Jennifer Garner ohne Maske über Elternschaft: Es gibt kein Gleichgewicht, kein Richtigmachen

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Jennifer Garner ohne Maske über Elternschaft: Es gibt kein Gleichgewicht, kein Richtigmachen

Jennifer Garner spricht selten über das Private, doch wenn sie es tut, dann ohne Maske. Die Schauspielerin öffnete sich über die Last der Mutterschaft und das gemeinsame Großziehen dreier Kinder mit Ben Affleck, nach der Scheidung von 2015.

Das Paar hat drei Kinder - Violet (20), Fin (17) und Samuel (14) - und Garner tut nicht so, als gäbe es eine Formel. „Es gibt kein Gleichgewicht. Es gibt kein Richtigmachen", sagt sie direkt. Für eine Frau, die jahrelang als Beispiel für gelassene Elternschaft nach der Scheidung hochgehalten wird, ist das ein überraschend ehrlicher Satz.

Statt Schuldgefühlen hat sie einen anderen Ansatz gewählt. „Wenn ich arbeite, entschuldige ich mich nicht bei den Kindern dafür. Ich danke ihnen, dass sie so lieb damit umgehen. Aber das ist Teil des Lebens. Harte Arbeit ist Teil des Lebens", sagt die Schauspielerin. Eine Botschaft, die jede berufstätige Mutter auf dem Balkan unterschreiben könnte.

Garner beschönigt auch die Natur ihres Berufs nicht. „Dieser Job ist sehr egoistisch. Alles dreht sich um deinen Zeitplan. Es dreht sich nicht darum, was die Kinder in der Schule haben." Es ist selten, dass eine öffentliche Person zugibt, dass eine Karriere einen Preis hat - statt sie als perfekte Balance zu verkaufen.

Dennoch spricht sie nicht mit Bitterkeit. „Ich fühle mich glücklich, weil ich die Schauspielerei von einem Ort der Freude aus angehe. Es ist nichts, was mich quält. Ich versuche nicht, eine Leere zu füllen. Ich will es einfach tun." Vielleicht ist genau das der Unterschied - nicht so zu tun, als sei es leicht, sondern zuzugeben, warum es sich lohnt.