Skip to content

Nadals Frau spricht erstmals über die Anfänge: „Er war es, der mir nachlief"

1 Min. Lesezeit
Teilen
Nadals Frau spricht erstmals über die Anfänge: „Er war es, der mir nachlief"

Hinter jedem Tennisspieler mit 22 Grand-Slam-Titeln steht meist eine Geschichte, die die Medien selten aus erster Hand hören. Mery Perelló, die Frau von Rafa Nadal, hat erstmals ausführlicher darüber gesprochen, wie alles begann - und die Geschichte ist interessanter als jedes Match.

„Unsere Familien kannten sich, noch bevor wir geboren wurden", erzählt Perelló. Die beiden Familien sind seit Jahrzehnten verflochten: Sie war bei Rafas Erstkommunion dabei, als sie erst sechs war. Kennengelernt haben sie sich über Maribel, Nadals Schwester, die ihre Mitschülerin am College in Manacor war. Der Balkan-Leser versteht das gut - in kleineren Orten werden Bindungen Generationen aufgebaut, bevor sie zu Beziehungen werden.

Und auf die Frage, wer wen erobert hat, ist die Antwort direkt und ohne falsche Bescheidenheit: „Er war es, der mir damals nachlief", sagt sie über die Anfänge, als sie Teenager waren und einen Sommer lang ausgingen. Zwanzig Jahre später, nach 14 Jahren Beziehung, heirateten sie im Oktober 2019 auf Mallorca.

Heute haben sie zwei Söhne - Rafael, geboren 2022, und Miquel, geboren im Sommer 2025. Der zweite Name ist kein Zufall: Merys Vater, Miquel, starb im April 2023, und das Kind trägt seinen Namen. Das ist die Art von Familiendetail, das mehr sagt als jedes Interview über Ruhm.

Nadal zog sich im Oktober 2024 aus dem Profitennis zurück, und genau dann beginnt die zweite Hälfte der Geschichte - die ohne Scheinwerfer. Hinter dem Sportler, den die Welt zwei Jahrzehnte feierte, steht eine Frau, die nichts von diesem Ruhm verlangte, und eine Familie, die lange vor den Titelseiten existierte. Manchmal sind die stabilsten Beziehungen genau jene, die nicht als Nachricht begannen.