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Ein valencianischer Salat aus gerösteten Paprika und Kabeljau: Das ganze Geheimnis liegt in der Geduld, nicht in der Technik

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Ein valencianischer Salat aus gerösteten Paprika und Kabeljau: Das ganze Geheimnis liegt in der Geduld, nicht in der Technik

Manchmal kennt das beste Sommergericht weder Feuer noch Eile - nur Geduld. Esgarraet, der valencianische Salat aus gerösteten Paprika und Kabeljau, ist genau das: einfach, frisch und besser, wenn man wartet.

Man braucht nur ein paar Zutaten: drei rote Paprika, etwa 200 Gramm entsalzten Kabeljau (in Streifen gezupft), Olivenöl, Salz, ein paar Knoblauchzehen und, wenn man mag, Oliven. Nichts Exotisches - doch das Ergebnis ist ein tiefer Geschmack, der nach Mittelmeer duftet.

Das Geheimnis liegt im Rösten. Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad, bestreichen Sie die Paprika mit etwas Öl und Salz und rösten Sie sie eine Stunde lang. Dann schalten Sie den Ofen aus und lassen sie noch eine Stunde darin - hier machen die meisten den Fehler und drängen. Gerade dieses zusätzliche Ruhen verleiht ihnen Weichheit und Süße.

Wenn sie abgekühlt sind, entfernen Sie die Stiele, die Haut und die Kerne und zupfen Sie sie mit den Händen in Streifen - mit den Händen, nicht mit dem Messer, so bleibt die Textur natürlich. Mischen Sie sie mit dem entsalzten Kabeljau und fein gehacktem Knoblauch.

Dann folgt der letzte Schritt der Geduld: Übergießen Sie alles mit reichlich Olivenöl, decken Sie es ab und lassen Sie es mindestens zwei Stunden im Kühlschrank, damit sich die Aromen verbinden. Vor dem Servieren nehmen Sie den Salat eine Stunde vorher heraus - kalt direkt aus dem Kühlschrank ist nicht dasselbe. Servieren Sie ihn mit Oliven und einem Stück Brot. Keine Technik, nur Zeit - und Zeit ist, wie jede Großmutter weiß, das beste Gewürz.