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Schweinefilet in Senf wie im Restaurant: Das Geheimnis liegt nicht in der Zutat, sondern in der Geduld

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Schweinefilet in Senf wie im Restaurant: Das Geheimnis liegt nicht in der Zutat, sondern in der Geduld

Schweinefilet in Senf ist eines jener Gerichte, die wie aus dem Restaurant aussehen, in Wahrheit aber mehr Geduld als Können verlangen. Das Geheimnis liegt nicht in einer exotischen Zutat - sondern darin, nicht zu hetzen und das Fleisch nicht auszutrocknen.

Zuerst die Auswahl. Suchen Sie ein Filet von rosa oder hellroter Farbe; sind die Enden gräulich oder weißlich und trocken, ist das Fleisch nicht frisch. Entfernen Sie die weiße Haut, lassen Sie aber die Fettschicht - die hält das Fleisch saftig. Und noch eine Regel: Garen Sie das ganze Stück, nicht geschnitten - so behält es seinen Saft.

Würzen Sie es mit Salz und Pfeffer, braten Sie es dann in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl an und wenden Sie es auf allen Seiten, bis es eine goldene Farbe bekommt. Geben Sie es danach auf ein Backblech und braten Sie es bei 200 Grad etwa 20 Minuten. Wenn Sie es herausnehmen, decken Sie es mit Alufolie ab und lassen Sie es einige Minuten ruhen - dieser Schritt ist entscheidend, denn er lässt die Säfte sich verteilen, statt auf das Brett auszulaufen.

Für die Soße: Erhitzen Sie Kochsahne, geben Sie einen Löffel Fleischkonzentrat dazu, drei Teelöffel körnigen Senf, etwas Worcestershire-Soße, ein paar Tropfen Tabasco, Salz und Pfeffer. Lassen Sie es köcheln, bis es eindickt. Schneiden Sie das Filet in Medaillons - nicht zu dünn - übergießen Sie sie mit der Soße und servieren Sie sofort. Einfach, aber mit einer Technik, die den Unterschied zwischen saftig und trocken macht.