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Lazaropole 7 Grad, Skopje 28: Stürme, Wind über 70 km/h, und Saharastaub im Regen

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Am Morgen des 11. Mai wachte Mazedonien mit 7 Grad in Lazaropole auf - der niedrigsten Morgentemperatur des Landes. Dieselbe Zahl an der Popova Šapka. Während im Osten - Štip, Kumanovo, Vinica, Kavadarci - der Morgen 12 Grad hatte, folgen am Nachmittag Stürme mit Hagel.

Laut Meteorologe Slavčo Popovski bringt eine starke Süd- und Westströmung Luft aus der Sahara - sogar mit Saharastaub im Regen. Übersetzung: Regen fällt nicht nur, er fällt mit Sand. Das Phänomen ist nicht mehr exotisch - in den letzten Jahren tritt es drei- bis viermal pro Jahr auf. Das Klima macht seins.

Der Wind in den westlichen Landesteilen erreicht über 60-70 km/h. Stürme, Regen, möglicher Hagel. Diese 60 km/h sind kein „starker Wind" - das ist die Stärke, die Stromleitungen, kleine Schuppen und gewöhnliche Dachziegel zu Boden bringt. Und anders als bei Schneestürmen, wenn die Leute zu Hause bleiben, erwischen Frühlingsstürme die Menschen draußen, auf der Straße, auf Baustellen.

Höchsttemperaturen - 22 bis 28 Grad, mit Skopje an der Spitze. Diese Zahlen klingen schön für einen Frühlingsnachmittag, aber wer einen Familienausflug oder Außenarbeit plant, für den ist die Amplitude genau das Problem. Über 20 Grad Unterschied zwischen Morgen in Lazaropole und Nachmittag in Skopje. Das ist kein Komfort - das ist meteorologischer Wahnsinn.