In Vardarište wird gebohrt, aber Ergebnisse fehlen: Erst graben, dann erfahren, was drin ist
05.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Mit 41, nachdem er die Lakers nach acht Saisons verlassen hat, steht LeBron James erneut im Zentrum der größten Sommersoap der NBA. Laut „The Athletic" sind die Minnesota Timberwolves stark ins Rennen eingestiegen und boten ihm einen Kader rund um Anthony Edwards, LaMelo Ball, Jaden McDaniels und Rudy Gobert. Das Argument ist klar: Minnesota hat nie einen Titel geholt, und ein Ring dort wäre ein weiterer Trumpf in der ewigen Debatte, wer der Größte ist. Aber machen wir uns nichts vor - mit 41 sucht LeBron kein Projekt, sondern eine Abkürzung ins Finale. Die Frage ist nicht, ob er kann, sondern wie lange noch.
Was jahrelang unantastbar wirkte, geschah über Nacht. Jaylen Brown wurde nach neun Saisons in Boston in einem großen Tausch nach Philadelphia geschickt, der den Celtics Paul George und Draft-Picks brachte. Das Paar, das gemeinsam einen Titel holte und die Celtics durch unzählige Playoff-Schlachten trug, ist nun getrennt, denn die moderne NBA verträgt keine zwei teuren Verträge unter demselben Dach. Jayson Tatum verabschiedete sich emotional: „Neun Jahre. Für immer dankbar für alles, was wir gemeinsam erreicht haben." Eine schöne Botschaft - doch in einer Liga, in der Loyalität nur so lange hält wie der Vertrag, enden selbst Champions als Posten in einer Bilanz.
Während die NBA mit Stars handelt, schrieb der Nationalmannschaftsbasketball auf dem Balkan seine eigene Geschichte. Kroatien überrollte Zypern mit unglaublichen 123:50 in der WM-Qualifikation. Ivica Zubac sammelte 24 Punkte und 11 Rebounds, Dario Šarić war perfekt mit 7 von 7 aus dem Feld für 21 Punkte und 10 Rebounds, und Mario Hezonja rundete ein Triple-Double von 11 Punkten, 10 Rebounds und 13 Assists ab - das erste Triple-Double überhaupt in der Geschichte der europäischen WM-Qualifikation. Ein Ergebnis, das mehr über die Kluft zwischen den Nationalteams aussagt als über jemandes Überlegenheit, aber eine Zahl ist eine Zahl. Die Nachbarn wissen zu erinnern, wenn sie es draufhaben.
Makedoniens Herren-Nationalmannschaft spielt heute um 16 Uhr das letzte Spiel der ersten Phase der Vorqualifikation für den EuroBasket 2029, im Nationalen Zentrum für Sport und Kultur in Luxemburg. Die Auswahl von Trainer Josep Maria Berrocal geht für eine perfekte Bilanz zum Abschluss. Luxemburg ist keine Mannschaft, vor der jemand zittert, doch gerade solche Spiele sind eine Falle - jene, die man „muss", sind oft jene, bei denen die Konzentration nachlässt. Ein Sieg heute würde bedeuten, dass unsere Leute zumindest in der ersten Phase keinen Raum für Fragen ließen. Und Fragen hatte der Basketball bei uns schon immer mehr als Antworten.
Der makedonische Basketball verabschiedet sich von einer seiner Kultfiguren. Im Alter von 80 Jahren verstarb Krsto Stankovski, ein Mann, der mehr als drei Jahrzehnte Teil von MZT Skopje und der blau-weißen Geschichte des Klubs war. Der Klub gab den Abschied mit tiefer Trauer bekannt. Solche Menschen sind selten auf den Titelseiten, solange sie unter uns sind - sie arbeiten still, jahrelang, hinter jedem Team, das aufs Parkett geht. Erst wenn sie gehen, begreift man, wie lange sie etwas auf den Schultern trugen. Möge er in Frieden ruhen.
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Antetokounmpo ist Heat-Spieler, Morant in Portland, und Mazedonien hat einen neuen eingebürgerten Nationalspieler. Jokic lässt sich mit Denver Zeit.
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