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Gazpacho: die andalusische kalte Suppe für heiße Tage ohne Herd, mit zwei Geheimnissen, die gut von hervorragend trennen

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Gazpacho: die andalusische kalte Suppe für heiße Tage ohne Herd, mit zwei Geheimnissen, die gut von hervorragend trennen

Wenn es draußen vierzig Grad hat, ist der Herd der Feind. Deshalb erfanden die Andalusier schon vor langer Zeit das Gazpacho - eine kalte Suppe aus rohen Tomaten, ohne Backen, ohne Kochen, die im selben Löffel sättigt und erfrischt. Das klassische Rezept ist einfach, doch es birgt ein paar Kleinigkeiten, die das Gute vom Hervorragenden trennen.

Für die Basis brauchst du 1 kg reife Tomaten, eine Gurke, eine grüne Paprika, eine Knoblauchzehe, eine kleine Zwiebel, etwa 50 Gramm Brot, 150 ml Olivenöl, etwas Essig, Salz und Wasser nach Bedarf. Die Tomaten werden gewaschen, von den Stielen befreit und geschnitten, dann zusammen mit Knoblauch, Paprika, Gurke, Zwiebel und Brot in ein hohes Gefäß gegeben. Zu einem Püree mixen, das Öl und ein paar Tropfen Essig zugeben, salzen und erneut mixen.

Das Geheimnis liegt in zwei Dingen, die viele auslassen. Erstens - lass das geschnittene Gemüse mit etwas Salz und Essig zwanzig bis dreißig Minuten vor dem Mixen ziehen; so wird das Gewebe weicher und die Aromen verbinden sich besser. Zweitens - passiere das Gazpacho durch ein feines Sieb für eine seidige Textur und justiere die Dicke mit Wasser. Und am wichtigsten: mindestens drei Stunden im Kühlschrank. Ein Gazpacho, das nicht eiskalt ist, ist kein Gazpacho.

Serviert wird es in tiefen Schalen, mit fein gehacktem Gemüse obenauf als Garnitur. Der Balkan kennt diese Logik von kalten Taratoren und kühlen Suppen - der Sommer verlangt kein schweres Essen, sondern etwas, das dich von innen kühlt. Eine Schale gut gemachtes Gazpacho tut das billiger und gesünder als jede abgepackte Mahlzeit aus dem Supermarktkühlschrank.